Maschinenbau Klimaneutrale Schifffahrt füllt Auftragsbücher der Zulieferer

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der beginnende klimaneutrale Umbau der Schiffsflotten beschert den Zulieferern der Schiffbauer eine zusehends bessere Auftragslage. 2022 ist der Auftragseingang um fast acht Prozent gestiegen. Auch dieses Jahr legen die Bestellungen weiter zu.

(Bild:  IndustryAndTravel - stock.adobe.com)
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„Die Investitionen der Reeder haben sehr stark zum Ziel, die klimaneutrale Schifffahrt in die Tat umzusetzen“, sagte der Vorsitzende der entsprechenden Arbeitsgemeinschaft (AG) im Maschinenbauverband VDMA, Martin Johannsmann, am Montag in Hamburg. „Im Neubau, aber gerade auch bei der Modernisierung und Nachrüstung der fahrenden Flotte, wird an herausfordernden Projekten in der deutschen maritimen Zulieferindustrie gearbeitet.“

Unter dem Strich sei der Auftragseingang 2022 um fast acht Prozent gestiegen, und auch im laufenden Jahr legten die Bestellungen weiter zu, berichtete der Verband. Das kommt auch der Beschäftigung zugute. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Teilbranche des Schiffbaus einen Zuwachs der Beschäftigung um 1,6 Prozent auf 64 000 Mitarbeitende. Und eigentlich könnten die Betriebe noch mehr Fachkräfte einstellen, finden sie aber nicht. „Den Engpass bilden jetzt tatsächlich die fehlenden Fachkräfte, um die Aufträge zu erfüllen und fristgerecht an die Kunden ausliefern zu können“, sagte Johannsmann.

Die Industrie, die von der Schraube bis zum Navigationssystem und vom Schiffsdiesel bis zur elektronischen Steuerung wichtige Komponenten für Schiffe liefert, sieht sich als weltweiter Marktführer und lebt zu 80 Prozent vom weltweiten Export. Ungefähr die Hälfte des Umsatzes von aktuell 10,7 (2021: 10,3) Milliarden Euro entfällt auf Unternehmen in Bayern und Baden-Württemberg, weitere bedeutende Zulieferer sitzen in Nordrhein-Westfalen und den norddeutschen Bundesländern.

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