Strategieprogramm Knorr-Bremse verkauft das HVAC-Geschäft

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Knorr-Bremse verkauft seinen weltweit agierenden Geschäftsbereich Merak (HVAC = Heating, Ventilation and Air Conditioning) an Opengate Capital ...

Knorr Bremse folgt strikt seinem Strategieprogramm Boost. Nun hat man deshalb das Klimageschäft, das über das spanische Unternehmen Merak weltweit abgewickelt wurde, verkauft. Und die Zahlen für das zweite Quartal sprechen für sich ...(Bild:  Knorr-Bremse)
Knorr Bremse folgt strikt seinem Strategieprogramm Boost. Nun hat man deshalb das Klimageschäft, das über das spanische Unternehmen Merak weltweit abgewickelt wurde, verkauft. Und die Zahlen für das zweite Quartal sprechen für sich ...
(Bild: Knorr-Bremse)

Mit dem Merak-Verkauf schärft Knorr-Bremse im Rahmen seines Strategieprogramms Boost sein Portfolio und fokussiert sich nun konsequent auf seine Kernkompetenzen, auf profitables Wachstum und auf nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, heißt es. Merak hat seinen Hauptsitz übrigens in Getafe bei Madrid. Für das Geschäftsjahr 2026 wird für Merak ein Umsatz von rund 360 Millionen Euro erwartet. Auch heißt es, dass sich die Transaktion positiv auf die operative EBIT-Marge von Knorr-Bremse Rail und damit auf den ganzen Konzern auswirkt. Der Verkauf umfasse die Übernahme sämtlicher Geschäftsaktivitäten von Merak und aller rund 1.500 Beschäftigten – vor allem in Europa, Nordamerika, China und Australien durch Opengate Capital. Der Vollzug des Ganzen unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und regulatorischen Freigaben. Er wird für Ende 2026 erwartet.

Das Knorr-Bremse-Boost-Programm greift

Knorr-Bremse hat außerdem jetzt seine vorläufigen Ergebnisse für das zweite Quartal und erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Die Zahlen belegten die sehr erfolgreiche Entwicklung in beiden Divisionen. Man konnte den Umsatz und Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern, heißt es. Das wichtigste Ziel von Boost für das zweite Quartal 2026, wurde mit einer operativen Ebit-Marge von 14,2 Prozent erreicht, wie es weiter heißt. Der Auftragsbestand befinde sich auf einer Rekordhöhe von 7,9 Milliarden Euro und der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreswert organisch um 6,4 Prozent gestiegen, so Knorr-Bremse. Der Free Cashflow klettert um fast 80 Prozent (auf 262 Millionen Euro). Der Ausblick für den Rest des Geschäftsjahres ist angehoben worden.

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