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Fluidtechnik

Kolbenstangenlose Zylinder für die Fördertechnik prädestiniert

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In der einfachen Installation sieht der Antriebsspezialist ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium. Zu bevorzugen seien Anschläge mit voll integrierten Führungs-, Abtast- und Steuerfunktionen. Jedoch macht die Vielzahl der Ausführungen die Auswahl nicht immer einfach.

Integrierte hydraulische Stoßdämpfer bremsen Werkstücke sicher ab

Die sogenannten Blade Stops gibt es in verschiedenen Größen, Formaten und mit Befestigungsoptionen. So können für bestimmte Anwendungen Anschläge erforderlich sein, die mehrfach im Zylinder eingebaut werden, um zum Beispiel Werkstücke unterschiedlicher Größe auf einem Förderband an leicht unterschiedlichen Positionen abzubremsen.

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Allerdings haben die Blattanschläge einen Nachteil: Sie können nicht zum gleichmäßig geregelten, sanften Abbremsen des Werkstücks verwendet werden. Ist das erforderlich, wie im Fall der Handhabung empfindlicher und leicht zu beschädigender oder sehr schwerer Teile, sind Stoppzylinder die bessere Lösung.

Pneumatikzylinder mit integrierten hydraulischen Stoßdämpfern

So hat Parker Pneumatikzylinder mit integrierten hydraulischen Stoßdämpfern am Markt eingeführt (Bild 4). Diese Zylinder können schwere Werkstücke gedämpft abbremsen und diese sicher zum Halten bringen – ohne Rückprallrisiko. Ferner ermöglichen sie das sichere Festhalten der Teile, nachdem diese zum Halten gebracht worden sind.

Bei Bedarf lassen sich die Stoßdämpfer austauschen. Das ermögliche, so der Antriebsspezialist, dass sich die Anschlagfunktion schnell und bequem den jeweiligen Anforderungen anpassen lasse. Als weiterer Vorteil wird die Möglichkeit zum manuellen Lösen des Anschlags ohne Werkzeuge hervorgehoben – eine Erleichterung bei der Wartung und Fehlersuche.

Riemengetriebene Aktoren zentrieren Werkstücke auf dem Förderband

Eine weitere Aufgabe mechanischer Handlingsysteme ist das Zentrieren von Werkstücken auf einem Förderband. Diese Aufgabe wird zum Beispiel beim Etikettieren von Teilen gestellt. Ziel ist es, das Etikett an einheitlicher Stelle anzubringen.

Zwar lässt sich ein Werkstück mithilfe einer Kombination aus Schubvorrichtungen und Führungen zentrieren, doch elegant und bequem sei das nicht, heißt es – jedenfalls nicht im Vergleich zu gegenläufigen Linearantrieben. Diese riemengetriebenen Aktoren, die elektrisch oder pneumatisch angetrieben werden, schieben das Werkstück auf dem Förderband in Position.

Dazu sind beide Aktoren mit Schubplatten bestückt, zwischen denen sich das Werkstück befindet. Das Werkstück wird von der gewünschten Seite aus geschoben, bis es auf dem Förderband zentriert ist.

Ein wesentliches Ausstattungsmerkmal dabei ist die integrierte Kraftkontrolle. Sie gewährleistet, dass beim Zentrieren das Werkstück nicht zwischen den beiden Schubplatten zerdrückt wird.

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