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Hannover-Messe 2015

Kompakte Strahlanlage bearbeitet Profile und Blechteile wirtschaftlich

| Autor: Stéphane Itasse

Die Auslaufseite der neuen Agtos-Strahlanlage Ocean Blasters mit einem gestrahlten Träger.
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Die Auslaufseite der neuen Agtos-Strahlanlage Ocean Blasters mit einem gestrahlten Träger. (Bild: Agtos)

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Agtos präsentiert bei der Hannover-Messe 2015 den Ocean-Blaster auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand in Halle 3. Damit reagiert der Hersteller auf den Bedarf auch für kompakte Strahlmaschinen zur Bearbeitung von Blechteilen und Profilen.

Die Strahlanlage kann Werkstücke bis zu einer Höhe von 1000 mm und einer Breite von 500 mm bearbeiten. Bei der Konstruktion der Maschine gelang es Agtos nach eigenen Angaben, Platzvorteile zu generieren. Selbst die Höhe der Strahlanlage sei mit 4,1 m auffallend gering. Damit sei sie auch in kleineren Produktionshallen ohne Fundament eisetzbar.

Strahlanlage dank geteiltem Becherwerk niedriger

Um die Bauhöhe der Strahlmaschine zu reduzieren, haben die Konstrukteure das Becherwerk geteilt. Der erste Teil übernehme die Strahlmittelreinigung. Der zweite Teil sei für die Zuführung des Strahlmittels zu den Turbinen zuständig.

Zudem sei die Strahlanlage bedienerfreundlich gestaltet. Passend dimensionierte Wartungsöffnungen stellten bei der Wartung den einfachen Zugriff auf Verschleißteile sicher.

Vor Beginn des Strahlvorgangs stellt der Bediener per Drehpotentiometer die Vorschubgeschwindigkeit ein, wie Agtos erläutert. Für die Bearbeitung von Oberflächen, die nach dem Strahlprozess einen Reinheitsgrad von B Sa 2,5 aufweisen sollen, betrage die Durchlaufgeschwindigkeit bei Verwendung von Rundkornstrahlmittel im Regelfall ca. 1,0 m/min.

Energieeffizienz und niederige Verschleißkosten bei der Strahlanlage im Fokus

Ein weiterer Aspekt bei der Auslegung der Strahlanlage war die Energieeffizienz, wie es weiter heißt. Die Agtos-Hochleistungsturbinen würden dank der Einscheiben-Schleuderräder einen erhöhten Strahlmitteldurchsatz aufweisen. Die Patronenfilteranlage mit differenzdruckabhängiger Reinigung der Filterpatronen arbeite ebenfalls wirtschaftlich. Infolgedessen verbrauche die Strahlanlage Ocean-Blaster eine vergleichsweise geringe Menge an Energie und Strahlmittel im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen.

Damit die Verschleißkosten niedrig bleiben, sorgt nach Herstellerangaben eine Werkstückverfolgung am Einlauf der Strahlmaschine dafür, dass den Turbinen nur dann Strahlmittel zugeführt wird, wenn sich ein Werkstück im Strahlbereich befindet. Habe das vollständig gereinigte Teil den Strahlbereich passiert und sei kein weiteres Werkstück in die Strahlkammer eingelaufen, werde dies erkannt und die Strahlmittelzufuhr geschlossen. Der zweite Teil des Strahlmittelkreislaufes werde dann zusammen mit den Turbinen ausgeschaltet.

Nach Durchlaufen der Strahlzone gelangen die Werkstücke zur Abblasvorrichtung, die ebenfalls automatisch aktiviert wird, wie es heißt. Ein Hochdruckgebläse versorge Luftdüsen, die auf den Werkstückoberflächen verbliebenes Strahlmittel abblasen und dem Strahlmittelkreislauf wieder zugeführen. Die Auslaufschleuse verfüge, der Eingangsseite entsprechend, über mehrere Reihen von Dichtlamellen. Der Austritt von vagabundierendem Strahlkorn werde somit vermieden. Im Servicefall seien diese Lamellen als Baugruppe mit wenigen Handgriffen ausgetauscht.

Agtos Gesellschaft für technische Oberflächensysteme auf der Hannover-Messee 2015: VDMA-Gemeinschaftsstand: Halle 3, Stand C31 (2)

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