Siemens Kompakter RFID-Leser über IO-Link leicht in Anlage zu integrieren

Autor / Redakteur: Simone Klaumünzer / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Eingliederung eines industriellen Identifikationssystems ermöglicht in einer Fertigungsanlage eine Steigerung der Produktivität. Die standardisierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung IO-Link stellt dabei eine wirtschaftliche Lösung dar, um die Geräte einfach und schnell in die bestehende Anlage zu integrieren.

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Bild 1: IO-Link ist der Standard für eine einheitliche Anbindung von Schaltgeräten und Sensoren an die Steuerungsebene mittels einer intelligenten Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
Bild 1: IO-Link ist der Standard für eine einheitliche Anbindung von Schaltgeräten und Sensoren an die Steuerungsebene mittels einer intelligenten Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
(Bild: Siemens)

Eine flexible Fertigung bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität stellt hohe Anforderungen an die Automatisierungslösung einer Maschine oder Anlage. Die Integration eines industriellen Identifikationssystems kann dafür ein wichtiger Schritt sein.

Individuell zu bearbeitende Produkte können beispielsweise mithilfe von Radio Frequency Identification eindeutig identifiziert und dadurch die entsprechenden, nachfolgenden Bearbeitungsschritte automatisch in die Wege geleitet werden (Bild 1). Das Einsparen von Kosten und Zeit bei Engineering, Inbetriebnahme und Wartung spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des passenden Systems.

RFID-Systems sollen in die schon bestehende Automatisierungsebene einfach zu integrieren sein

Wichtiges Kriterium ist häufig die einfache Integration des RFID-Systems in die teilweise schon bestehende Automatisierungsebene, unabhängig vom eingesetzten Bussystem und zu möglichst geringen Kosten. Dort kommen beispielsweise die RFID-Reader aus der Produktfamilie Simatic RF200 mit IO-Link von Siemens zum Einsatz: Deren standardisierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung IO-Link ist eine wirtschaftliche Lösung für eine einfache und offene Anbindung. Die aufwendige Programmierung entfällt und der Anschluss der Geräte erfolgt über IO-Link-Mastermodule, wie sie inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern angeboten werden – flexibel und kompatibel zu fast allen gängigen Bussystemen.

Hersteller wie Siemens bieten dafür eine skalierbare und somit wirtschaftliche Komplettlösung an – vom RFID-Reader über IO-Link-Mastermodul bis hin zum Parametrierwerkzeug. An diesem Portfolio werden im Folgenden die Vorteile von RFID mit IO-Link erläutert.

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