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Konferenz malt Zukunftsbild der additiven Fertigung

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Additive Verfahren beim Automobilbau

Am zweiten Konferenztag diskutieren Sprecher beispielsweise von BMW, Deutsche Bahn, Laser Zentrum Hannover und Ricoh neueste industrielle Anwendungen und topaktuelle Entwicklungen. Felix Haeckel zeigt, wie BMW Additive Fertigungsverfahren nicht nur bei Prototypen, sondern auch in der Serienfertigung einsetzt und wie der Automobilhersteller dabei Prozessstabilität erreicht.

Was ist heute möglich?

In seiner Keynote am Donnerstag zeichnet Terry Wohlers, international bekannter Marktanalyst und Vordenker, die Zukunft der additiven Fertigungsverfahren, heißt es. Der Präsident von Wohlers Associates gehe dabei den hochaktuellen Fragen nach, wie weit sich 3D-Technologien weiter ausbreiten, wie sich dabei staatliche Förderungen sowie große Beteiligungen und Übernahmen auswirkten und wie einzelne Unternehmen dieses Umfeld für den eigenen Erfolg nutzen könnten.

Darüber hinaus präsentiert Martin Kurz vom international führenden Sensorhersteller Balluff die aktuellsten technischen Möglichkeiten für die Automatisierung von Additive Manufacturing. Kurz hebt unter anderem die Möglichkeiten in der Steuerung und Sensorik hervor und zeigt damit auch Wege für die weitere Entwicklung dieses für die Branche entscheidenden Feldes auf.

Schienenverkehr und Konsugüterbranche lassen Bitten

Unter dem Motto „Mobility goes additive" referiert Stefanie Brickwede von der Deutschen Bahn, wie der Schienenkonzern die additive Fertigung nutzt, um zum Beispiel Ersatzteile zu beschaffen und das Lager zu reduzieren. Einen Blick auf die künftige Herstellung von Konsumgütern mittels 3D-Druck wirft am dritten Konferenztag Franziska Kaut vom Branchenführer Procter & Gamble. Dr. Kaj Führer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zeigt, welchen Einfluss verbesserte Maschinen-Technologie und neue Materialien beim 3-Druck von Kunststoffteilen haben können.

MM

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