Präzisionsdrehen

Konsol-Spannsystem unterstützt den kombinierten Arbeitsprozess

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Beim herkömmlichen Bearbeitungsprozess werden Werkstücke in mehreren Aufspannungen gedreht, geschliffen, gefräst oder gebohrt. Meistens muss das Werkstück für den jeweiligen Arbeitsgang gesondert gespannt und dann erst wieder bearbeitet werden. Dies bedeutet Zerspanungsaufwand, Zeitverlust und vielfach auch weniger Genauigkeit. Plan- und Rundlauffehler sind die Folge.

Die erreichbaren Toleranzen liegen unter 0,005 mm

Auf der Präzisionsdrehmaschine Univertor AM werden mit dem Konsol-Spannsystem Werkstücke wie Lagerringe, Zylinderlaufbüchsen, Zahnräder oder Hubkolben in einer Aufspannung deformationsfrei bei hoher Genauigkeit innen und außen bearbeitet. Die erreichbaren Toleranzen liegen unter 0,005 mm in den Bearbeitungsebenen. Damit wird hohe Genauigkeit und Bearbeitungsfreiheit bei kurzer Bearbeitungszeit in der Serienfertigung erreicht.

Interessant ist dieses Qualitätsmerkmal auch für größere Werkstücke wie Lagerringe mit Durchmessern zwischen 500 und 3000 mm. Alle nicht magnetischen Edelstahllegierungen können ohne Magnetspannfutter, aber in identischer Bearbeitung gedreht und geschliffen werden.

Kombination von Verfahrensintegration und Konsol-Spannsystem bietet breites Einsatzspektrum

Die Kombination von Verfahrensintegration und Konsol-Spannsystem zum Hartdrehen, Außenschleifen, Innendrehen und Innenschleifen bietet dem Anwender ein breites Einsatzspektrum. Mittels Greifer wir das Rohteil in das Spannsystem geladen. Die Konsol-Maschinenspindel führt das Werkstück in den Arbeitsraum. Dort wird das Werkstück außen gedreht. Danach fährt die Maschinenspindel in die Position zum Außenschleifen. Während des Schleifens dreht der Revolver das Werkzeug in die Position zum Innendrehen.

Nachdem das Werkstück präzise gedreht und außen geschliffen wurde, bewegt sich das Spannsystem zurück an den Revolver zum Innendrehen. Anschließend fährt es hoch in die Position zum Innenschleifen, um dann das fertige Werkstück im Laderaum abzulegen. Der gesamte Zyklus wiederholt sich: Ein neues Rohteil wird geladen und der Produktionsablauf startet erneut.

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