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Ventile Kontinuierliche Überwachung erleichtert die Instandhaltung von Regelventilen

| Autor / Redakteur: Stephan Giesen / Frank Fladerer

Regelventile können die Prozesssicherheit, Laufzeit und Instandhaltungskosten einer Produktionsanlage negativ beeinflussen, wenn sie nicht sorgsam oder durch einen professionellen Service gewartet werden. Mit Hilfe eines Diagnosesystems lassen sich Regelventile überwachen.

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Bild 1: Die Einbindung eines Diagnosesystems und digitaler Stellungsregler in einen Überwachungsleitstand ermöglicht schnelles Handeln bei Regelventilfehlfunktionen.
Bild 1: Die Einbindung eines Diagnosesystems und digitaler Stellungsregler in einen Überwachungsleitstand ermöglicht schnelles Handeln bei Regelventilfehlfunktionen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um den tatsächlichen Zustand von Regelventilen im Prozess zu erfassen, sind komplexe Analysen erforderlich. Ein neues System mit dem Namen Valvesight integriert Diagnosesystem, Regelventil und digitale Stellungsregler. Das netzwerkfähige Tool läuft unter Windows und kann nahtlos in einen Überwachungsleitstand vor Ort oder über FDT/DTM in ein sogenanntes Plant-Asset-Management eingebunden werden.

Ziel dieses Asset-Managements ist es, die Wartung und Instandhaltung kritischer Anlagenteile zielgerecht zu betreiben und somit die Nutzung zu optimieren. Den Schwerpunkt von Valvesight bildet ein intelligentes Diagnosesystem, welches Ventile, Antriebe, Stellungsregler sowie die Steuerungs- und Regelsignale konstant überwacht. Treten Indikatoren auf, die frühzeitig auf die Entstehung möglicher Probleme hinweisen, so werden diese deutlich vom System nachvollziehbar ausgewiesen. Die benötigte Intelligenz im Feld ist in dem jeweiligen digitalen Stellungsregler eingebettet.

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Längere Betriebsdauer und kürzere Reparaturzeiten

Durch frühzeitige präzise Lokalisierung sich entwickelnder Fehlfunktionen verringern sich die Anzahl und die Häufigkeit von unplanmäßigen Ausfällen, so dass sich eine mittlere störungsfreie Zeit (Mean Time Between Failures = MTBF) einstellt. Ebenso wird die mittlere Reparaturzeit (Mean Time To Repair = MTTR) verringert, indem das System Anweisungen für das korrekte Wartungsverfahren liefert.

Im Rahmen der Vorbereitung eines Turnaround werden Aktivitäten mit Prioritäten versehen, so dass gezielt nur fehlerhafte und gefährdete Teile gewartet werden. Diese Konzentration der Wartungsaktivitäten reduziert die Arbeitsbelastung sowie die damit verbundenen Kosten. Außerdem werden unnötige Wartungsdurchgänge vermieden.

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