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Fakuma 2014 Extrusion

Kosten senken durch isolierte Extruder-Zylinder

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bei der Kunststoffteileherstellung wird in der Regel Wärme benötigt, um Granulate oder Halbzeuge verarbeitungsfähig zu machen. Das gilt auch für die Extrusion: Eine einfache, aber effektive Idee von Reifehnäuser Kiefel Extrusion hilft nun dabei, die benötigte Energie zu halbieren und die Kosten bei der Blasfolienherstellung deutlich zu senken.

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Energieverbräuche und Energieeinsparung durch Isolierung in Prozent bei verschiedenen Extrusionsprodukten.
Energieverbräuche und Energieeinsparung durch Isolierung in Prozent bei verschiedenen Extrusionsprodukten.
(Bild: Reifenhäuser)

Mehrere Tausend Euro pro Jahr, je nach Land, lassen sich bei der Blasfolienproduktion alleine durch einfache Maßnahmen wie die Einhausung von bestimmten Anlagenkomponenten sparen, wie die Experten von Reifehnäuser Kiefel Extrusion heraus gefunden haben: Die Höhe der Einsparung hänge dabei stark von der ausgewählten Komponente ab. Das haben Versuche mit verschiedenen Rohstoffen und unterschiedlichen Produktionsparametern im Technikum der Reifenhäuser Kiefel Extrusion gezeigt. Am effizientesten ist die Einhausung von Zylinder und Heizbändern, wie sich heraus gestellt hat.

Über 10.000 Euro können drin sein...

Die Ingenieure konnten alleine durch das Aufbringen von Isoliermanschetten an Zylinder und Heizbändern zwischen 20 und 50 % der Extruder-Heizenergie einsparen. Konkret bedeutet das: Bei einer Fünfschicht-Anlage, die pro Stunde 500 kg Rohmaterial verarbeitet, werden mit der Ummantelung der Zylinder im Vergleich zu nicht isolierten Zylindern jährlich bis zu 100.000 kWh Energie eingespart – je nach Energiekosten entspricht das rund 12.000 Euro.

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