Composite-Kompetenz

Das ist die Krauss-Maffei-Show zur JEC World 2026

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Additive Fertigung mit Hochleistungs-Kunststoffen

Der Krauss-Maffei-Geschäftsbereich Additive Manufacturing entwickelt großformatige 3D-Druck-Systeme, die auch Hochleistungs-Kunststoffe wie PEI (Polyetherimid, kein ausgeprägter Schmelzpunkt an sich, wird ab circa 220 °C weich), PESU (Polyethersulfon, Schmelzpunkt zwischen 340 und 390 °C) oder PPS (Polyphenylensulfid, Schmelzpunkt etwa 285 °C) verarbeiten können. Die mit den Systemen Powerprint Flex und Powerprint Plus hergestellten Bauteile daraus eignen sich für technische Anwendungen unter anderem in der Luft- und Raumfahrt, für den Automobilbau, den Modell- und Formenbau oder die Energietechnik, heißt es. Am JEC-Messestand werden der Extruder sowie eine Auswahl additiv gefertigter, großformatiger Bauteile präsentiert, um die guten Eigenschaften zu beweisen. Mit den beiden Systemen adressiere Krauss-Maffei folglich die Anforderungen einer effizienten, industriellen additiven Fertigung. Das Herzstück beider ist der selbst entwickelte Printcore-Extruder, der Verarbeitungstemperaturen bis 400 °C ermöglicht, was für die oben genannten Kunststoffe unerlässlich ist. Seine Austragsleistung reiche von wenigen hundert Gramm bis zu 70 Kilogramm pro Stunde. Damit ließen sich sowohl filigrane, dünnwandige Strukturen als auch Großbauteile stabil ablaufenden Serien- und Vorserienprozessen fertigen. Nehmen wir uns die beiden vorher genannten Systeme nochmal vor ...

Powerprint Plus und Powerprint Flex im Vergleich

Powerprint Plus steht laut Krauss-Maffei mit seinem festen, thermisch isolierten Bauraum für beste Voraussetzungen für den generellen 3D-Druck. Die, wie es weiter heißt, präzise Austragsregelung sorgt für eine reproduzierbare Bauteilqualität, hohe Materialeffizienz und eine prozesssichere Verarbeitung technischer und hoch gefüllter Thermoplaste. Und Powerprint Flex bringe eine maximale Modularität in die Kunststoffverarbeitung. Das System lässt sich nämlich projektspezifisch anpassen und kann außer dem additiven Prozess auch das Fräsen übernehmen sowie zusätzliche Achsen oder Rundtische aufnehmen. Dadurch eigne es sich besonders für komplexe Anwendungen, hybride Fertigungsstrategien und individuelle Bauteilgeometrien, bei denen die additive Fertigung und die mechanische Nachbearbeitung in einer Zelle kombiniert werden sollten. Bei alle dem hilft auch das tiefgehende Wissen über die Materialeigenschaften der Hochleistungs-Kunststoffe, die Krauss-Maffei für die Entwicklung der Verarbeitungssysteme einfließen lässt.

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