Polymeres Wiegenfest Kunos coole Kunststoffkiste feiert 20. Geburtstag

Redakteur: Peter Königsreuther

Das Geburtstagskind Kunos coole Kunststoffkiste ist ein gut sortierter Experimentierkasten für Grundschulkinder, mit dem Plasticseurope Deutschland die Bildungsarbeit erfolgreich unterstützt.

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Kunos coole Kunststoffkiste feiert 20. Geburtstag, wie Plasticseurope Deutschland verkündet. Schon die Jüngsten haben in dieser Zeit ihr Herz für den Tüftlerkasten in Sachen fundiertes Kunststoffwissen entdeckt, betont die Hauptgeschäftsführerin Ingemar Bühler.
Kunos coole Kunststoffkiste feiert 20. Geburtstag, wie Plasticseurope Deutschland verkündet. Schon die Jüngsten haben in dieser Zeit ihr Herz für den Tüftlerkasten in Sachen fundiertes Kunststoffwissen entdeckt, betont die Hauptgeschäftsführerin Ingemar Bühler.
(Bild: Plasticseurope Deutschland)

Mit dem Inhalt von Kunos coole Kunststoffkiste können die kleinen Lernenden spielerisch die Naturwissenschaft in Sachen Kunststofftechnik erforschen, sagt Plasticseurope Deutschland. Nun hat der Tüftlerkasten Kuno zwar die 20 Jahre erreicht, ist aber alles andere als eine „alte Schachtel“. Die Einführung der ersten einhundert Experimentierkästen erfolgte an Bremer Schulen mit Unterstützung des damaligen Bildungssenators Willi Lemke, erinnert sich der Verband. Der gute Ruf des Kunststoffwissen-Vermittlers sprach sich bald herum und mittlerweile sind über 15.000 coole Kunos in Deutschland im Einsatz, heißt es weiter. Das, betont die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes, Ingemar Bühler, bedeutet, dass gut die Hälfte aller Grundschulen einen solchen Experimentierkasten hat. Damit das Lernsystem nachhaltig wirkt, ist er so konzipiert, dass das Verbrauchsmaterial stets wieder nachgefüllt werden kann.

Kunos Erfolg basiert auf attraktiven Experimenten

Echte Profi-Experimente haben Kunos coole Kunststoffkiste den Durchbruch verschafft. Der Anfang war nicht leicht, denn bereits Grundschüler an Wissenschaften heranzuführen sei vor 20 Jahren nicht selbstverständlich gewesen. Dann kam eine, wie Bühler sich erinnert, niederschmetternde Pisa-Studie an die Öffentlichkeit, was den Mut zum Umdenken befeuerte. Denn wenn die Schüler das abstrakte Denken beherrschten, seien sie fit für Fächer wie Chemie und Physik, waren sich Experten damals einig. Ein entsprechender Experimentierkasten sollte her. Unterstützt hat das Vorhaben, das schließlich in Kuno gipfelte, die heutige Professorin für Chemie-Didaktik, Gisela Lück. Und Experimente wie der „Superabsorber“, der „Helm“ oder die „Kläranlage im Taschenformat“ sind noch heute echte Highlights, heißt es. Letztendlich ist Kunos coole Kunststoffkiste auch ein ernst zu nehmender Faktor, der den Fachkräftemangel bekämpft.

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