Wittmann Battenfeld

Kunststoffverarbeiter setzt auf Insiderlösung

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Pionier bei vollelektrischen Anlagen

2009 brachte Wittmann Battenfeld seine erste Maschine der Powerserie, die vollelektrische Ecopower, auf den Markt. Und der erste Abnehmer für eine solche war Ackermann. Die hohe Präzision dieser Maschinen sowie deren sehr niedriger Energieverbrauch haben Christoph Ackermann, den Geschäftsführer, sowie seinen Bruder Matthias Ackermann, der für die Qualität der Produkte verantwortlich ist, nach eigener Aussage sehr beeindruckt. Christoph Ackermann: „ Mit der Ecopower fertigen wir Kunststoffteile, die eine ausgezeichnete Oberflächenqualität aufweisen. Außerdem haben wir kaum Anfahrausschuss.“ Verglichen mit den älteren Maschinen, die dort produzieren, verbraucht die Ecopower laut Ackermann nur etwa die Hälfte der Energie.

Peripheriesysteme punkten zusätzlich

Die positive Erfahrung mit der ersten Ecopower-Maschine hat die Kierspener dazu veranlasst, im Jahr 2014 eine weitere Maschine dieses Typs, diesmal aber mit 1800 kN Schließkraft, zu installieren. Bereits im März dieses Jahres wurde dann eine Ecopower 300/2100 mit Insiderlösung in Betrieb genommen. Bei dieser Insiderlösung sind Roboter, Transportband und weitere Vor- und Nachbearbeitungsperipherien in die Spritzgießanlage integriert. Christoph Ackermann resümiert: „Die Ecopower Insider ist unkompliziert in der Handhabung, benötigt wenig Platz und hat ein gefälliges Design.“ Peter Kroczek leitet die Fertigung bei Ackermann und ist mit der neuen Anlage auch mehr als zufrieden. Er lobt die gute Performance, den geringen Energieverbrauch und nicht zuletzt den niedrigen Geräuschpegel der Maschinen.

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Außer den Maschinen und der Verfahrenstechnik von Wittmann Battenfeld schätzt man bei Ackermann auch die Roboter und die peripheren Systeme der Wittmann-Gruppe. Deshalb werden in Kierspe nicht nur die Neuinvestitionen mit Wittmann-Robotern versehen – auch ältere Maschinen wurden bereits mit Wittmann-Technik auf- und nachgerüstet.

Das Gesamtkonzept muss überzeugen

Christoph Ackermann ist bei Investitionsentscheidungen das Gesamtpaket wichtig: „Wir wollen moderne, energieeffiziente Maschinen mit einer bedienerfreundlichen Robotertechnologie aus einer Quelle.“ Aber auch der Service und die Nähe zum Lieferanten sind für Christoph Ackermann ein entscheidendes Kaufkriterium. Die jahrzehntelange Geschäftsbeziehung zwischen Ackermann und Wittmann Battenfeld bestätigt, dass Ackermann mit dem Maschinenbauer einen Partner gefunden hat, der die Anforderungen des Unternehmens voll und ganz erfüllt.

Die Aussagen von Ackermann über den Maschinen- und Systemhersteller bestätigt außerdem die aktuelle Marktposition: Die Wittmann-Gruppe ist heute ein weltweit führender Hersteller von Spritzgießmaschinen, Robotern und Peripheriegeräten für die Kunststoff verarbeitende Industrie mit Hauptsitz in Wien, bestehend aus zwei Hauptgeschäftsbereichen: Wittmann Battenfeld und Wittmann. Gemeinsam betreiben die Unternehmen der Gruppe neun Produktionswerke in sechs Ländern. Mit ihren 32 Standorten sind zusätzlich die nötigen Vertriebsgesellschaften auf allen wichtigen Kunststoffmärkten der Welt vertreten.

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