Deutscher Sensor-Applikationspreis Lageerkennung mit Folgen

Redakteur: Stéphane Itasse

Leinfelden-Echterdingen (si) - Der „Deutsche Sensor-Applikationspreis“ 2006 wurde im Rahmen der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg an die Gewinner übergeben. Herausgeber dieses jährlich

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Leinfelden-Echterdingen (si) - Der „Deutsche Sensor-Applikationspreis“ 2006 wurde im Rahmen der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg an die Gewinner übergeben. Herausgeber dieses jährlich ausgeschriebenen renommierten Preises ist die Unternehmensgruppe Turck und der Konradin Verlag, Leinfelden-Echterdingen, wie das Verlagshaus jetzt mitteilte.

Der erste Preis ging an Thorsten Knepper von der Hauni Maschinenbau AG. Hauni ist Systemlieferant der tabakverarbeitenden Industrie. Das Material zur Herstellung von Zigaretten wird in Form von Bobinen angeliefert. Der Bobinenkern muss exakt erfasst werden. Zwei Sensorarrays mit jeweils vier Lichttastern ermöglichen eine genaue Detektion der Bobinenmitte.

Auf den zweiten Platz kam Rainer Martin von SAM. Hier geht es um Abstandssensoren: Mit einem Druckluftfräser werden Bleche an der Ober- und Unterseite entgratet. Die Fräserhalterung wurde mit einem Federblech als Verformungskörper und vier Initiatoren mit Analog-Ausgang ausgerüstet. Dies ermöglicht es, die Bearbeitung kraftgeregelt auszuführen.

Den dritten Preis erhielt der Volkswagen-Mitarbeiter Frank Meier-Maletz. Zum Aufkleben einer umlaufenden PU-Dichtung auf einer Pkw-Tür durch Roboter hatte er eine Lösung entwickelt, bei der ein stationärer Ultra-Schall Messtaster kontinuierlich die Position der vom Roboter gehandhabten Tür misst.

Das Ziel der Prämierung ist es, effektive, wirtschaftliche und kreative Problemlösungen mit Sensoren zu würdigen, heißt es. Nicht der Sensor selbst, sondern die Anwendung stehe im Vordergrund. Die Jury besteht aus Know-how-Trägern aus Industrie, Wissenschaft und aus Fachzeitschriften.

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