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Lasertechnik

Laserbeschriftung wertet Kreismesser auf

04.12.2008 | Autor / Redakteur: Rüdiger Kroh / Rüdiger Kroh

Markus Busch (links), Bereichsleiter Vertrieb und Technik bei der von den Steinen GmbH & Co. KG, und Udo Bäcker, technischer Kundenberater, sind zufrieden mit den neuen Möglichkeiten der Laserbeschriftungsanlage.
Markus Busch (links), Bereichsleiter Vertrieb und Technik bei der von den Steinen GmbH & Co. KG, und Udo Bäcker, technischer Kundenberater, sind zufrieden mit den neuen Möglichkeiten der Laserbeschriftungsanlage.

Bislang waren es drei verschiedene Verfahren, jetzt wird bei der Firma von den Steinen nur noch mit dem Laser beschriftet. Die kompakte Anlage markiert Kreismesser mit Dicken von 0,2 bis 30 mm und Durchmessern zwischen 50 und 400 mm.

Eine Tür von 1,96 m Höhe und 1,38 m Breite war das alles limitierende Element. Durch diese Öffnung musste die neue Laserbeschriftungsanlage bei der von den Steinen GmbH & Co. KG an ihren Aufstellort gebracht werden. Als dann der Tag X anstand, war zwar noch die Zarge zu entfernen, doch am Ende passte die Maschine durch die Tür und konnte in den Fertigungsablauf zwischen Reinigung und Endkontrolle integriert werden.

Genau wie dieses Problem wurden auch die übrigen Herausforderungen gelöst, denn Udo Bäcker, bei dem Remscheider Unternehmen verantwortlich für die Projektierung und Inbetriebnahme der Anlage, gibt freimütig zu: „Wir waren ein anspruchsvoller Kunde.“ Doch mit den beiden Partnern ACI Laser GmbH und BAT Maschinenbau GmbH wurde das Projekt zu einem erfolgreichen Ende geführt.

Die Firma von den Steinen fertigt in erster Linie Kreismesser für die unterschiedlichsten Anwendungen. Eine besondere Stärke liegt in rostfreien Produkten für die Lebensmittelindustrie. Weitere wichtige Abnehmer sind die Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Textil- und Papierbranche. Die Beschriftung der Kreiswerkzeuge erfolgte bislang entweder durch Ätzen, elektrolytisch oder durch Nadelprägen.

„Wegen der erforderlichen Schablonen waren Änderungen bei der Beschriftung aufwändig und teuer“, verweist Bäcker auf einen Nachteil. „Beim Nadelprägen haben die Kunden zudem den Verzug der Messer kritisiert. Hinzu kommen noch eine eingeschränkte Flexibilität und ein erhöhter zeitlicher Aufwand.”

Anlage zur Laserbeschriftung musste kompakt und flexibel sein

Deshalb entschied man sich Mitte 2006, auf die Laserbeschriftung zu setzen, und schaute sich am Markt um. „Die Laseranlage musste dabei nicht nur kompakt sein, sie sollte auch verschiedene Kreismessertypen in einer vorgegebenen Taktzeit beschriften und automatisch oder manuell bestückt werden können“, nennt Bäcker, inzwischen zuständig für die technische Kundenberatung, die wichtigsten Anforderungen.

Für den Sondermaschinenbauer BAT keine leichte Aufgabe. „Wegen der räumlichen Enge sind wir deshalb auch von einem Scara- zu einem Knickarmroboter übergegangen“, erinnert sich Peter Vollmert, Leiter Konstruktion bei dem Meinerzhagener Unternehmen, an eine erforderliche Änderung. „Ansonsten machte uns die Produktvielfalt zu schaffen.“ Denn die Dicke der Kreismesser reichte von 0,2 bis 30 mm bei Durchmessern zwischen 50 und 400 mm. Außerdem musste die Beschriftung passend zu eventuell vorhandenen Nebenlöchern oder Nuten angeordnet werden.

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