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ACI Laser

Laserbeschriftungssysteme kennzeichnen fast alle Materialien

| Redakteur: Stefanie Michel

Die ACI Laser GmbH entwickelt und fertigt Beschriftungslaser für industrielle Anwendungen. Von der Automobilindustrie über die Elektrotechnik bis hin zum Maschinen- und Werkzeugbau – überall wird zunehmend auf die Vorteile der Laserbeschriftung gesetzt. Die Gründe stellt ACI Laser auf der Euromold 2012 anschaulich dar.

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Kaum ein Material kann nicht mit einem Laser beschriftet werden: Von verchromten Bauteilen bis hin zu Hartmetallen – das Markieren von Werkstoffen mittels Laser gewinnt im industriellen Bereich und besonders in der Werkzeugindustrie zunehmend an Bedeutung.
Kaum ein Material kann nicht mit einem Laser beschriftet werden: Von verchromten Bauteilen bis hin zu Hartmetallen – das Markieren von Werkstoffen mittels Laser gewinnt im industriellen Bereich und besonders in der Werkzeugindustrie zunehmend an Bedeutung.
(Bild: ACI Laser)

Mit den Lasern von ACI lassen sich Werkstücke aus nahezu allen organischen und anorganischen Materialien und unterschiedlichster Formen kontrastreich beschriften. Ob Metall, Kunststoff, Glas oder Holz, es gibt kaum ein Material, das sich nicht mit dem Laser beschriften lässt, heißt es. Es gibt kaum ein Material, das zu hart oder zu glatt ist oder eine andere Eigenschaft aufweist, um nicht mit einem Laser beschriftet zu werden.

Lasermarkieren hat entscheidende Vorteile

Im Gegensatz zu anderen Methoden der Materialkennzeichnung ergeben sich laut ACI durch eine Laserbearbeitung maßgebliche Vorteile: Außer der hohen Präzision und Schnelligkeit bei der Beschriftung zeichnet sich eine Lasergravur zum Beispiel dadurch aus, dass das beschriftete Material an sich selbst verändert wird. Die Kennzeichnung ist somit dauerhaft lesbar und unempfindlicher gegen Hitze, Abrieb, UV-Strahlung, Säuren oder Laugen.

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Auch sehr kleine Schriftzeichen und feine Details sind in gleichbleibend hoher Qualität möglich. Das kostengünstige und umweltfreundliche Verfahren ist zudem auf nahezu allen Werkstoffen, aber auch organischen Materialien anwendbar.

Besonders Metalle eignen sich hervorragend für die Laserbearbeitung, vor allem in Bezug auf Beschriftungszeit und -qualität. Neben dem Anlassen, bei dem durch die lokale Erwärmung des Materials nur begrenzte Gefügeveränderungen entstehen und die Oberfläche glatt bleibt, sind beim Lasergravieren vertiefte Beschriftungen möglich. Dabei wird die thermische Energie des Lasers genutzt, um das Material durch starke Hitze gezielt aufzuschmelzen, zu verdampfen und somit kantenscharf abzutragen. Durch eine optimale Wahl der Parameter könne eine Graviertiefe von 0,3 mm und mehr erreicht werden.

Lasermarkieren in der Metallbearbeitung mit Nd:YAG-Laser oder Faserlaser

Für die Metallbearbeitung werden die wirtschaftlich interessanten Nd:YAG-Laser sowie die leistungsstarken Faserlaser eingesetzt. Besonders Nd:YAG-Lasersysteme ermöglichen auch kleineren Unternehmen mit taktzeitunkritischen Beschriftungsanwendungen einen unkomplizierten Einstieg in die Laserkennzeichnung, weil durch höchste Strahlqualität und sehr kurze Laserpulse eine optimale Materialkennzeichnung sichergestellt sei. Faserlaser dagegen sollen sich vorrangig als High-Speed-Lösung für schnelle Metallbeschriftungen und Gravuren von 0,1 mm und tiefer eignen.

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