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Linde Material Handling GmbH

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01.10.2024

Linde Safety Guard bei Siemens

Maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand

FĂŒr die Reduktion von Risiken in der Intralogistik muss nicht immer gleich alles auf den Kopf gestellt werden. Diese Erfahrung machte der Siemens Konzern in seinem Elektromotorenwerk Bad Neustadt a. d. Saale. Dort regelt das Assistenzsystem Linde Safety Guard den Verkehr an einer ehemals kritischen Engstelle im Produktionsbereich. ZeitaufwĂ€ndige Rangiermanöver oder gefĂ€hrliche Situationen mit zu Fuß gehenden Personen gehören dort nun der Vergangenheit an.

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Aufgabe

In Bad Neustadt a. d. Saale betreibt die Siemens AG ihr Konzern-Stammwerk fĂŒr die Herstellung von Elektromotoren. Die fĂŒr die Materialbereitstellung eingesetzten Schubmaststapler mĂŒssen dort auf ihrem Weg zu den Produktionslinien einen nur wenige Meter breiten Gang durchfahren. Da die Stelle fĂŒr einen Begegnungsverkehr nicht ausreichend dimensioniert ist, wurden immer wieder Rangiermanöver erforderlich, wenn BeschĂ€ftigte von beiden Seiten gleichzeitig in die Passage einfuhren. Zugleich bestand erhöhtes Gefahrenpotenzial fĂŒr die Werkerinnen und Werker, die hier wĂ€hrend der Schichtwechsel zu Fuß unterwegs sind. FĂŒr das stark sicherheitsorientierte Kundenunternehmen war diese Situation nicht lĂ€nger akzeptabel.

Herausforderung

Ein Umstieg auf lĂ€ngere Ausweichrouten oder eine Verbreiterung des Fahrwegs kamen fĂŒr die Siemens AG aus prozess- bzw. platztechnischer Sicht nicht infrage; da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teils weite Strecken zurĂŒcklegen mĂŒssen, schied auch eine Umstellung auf MitgĂ€ngergerĂ€te von vornherein aus. Man wĂŒnschte sich also eine pragmatische, schnell umzusetzende Lösung im Bestand.

Engstelle wirksam entschĂ€rft: Die in den Staplern nachgerĂŒsteten Truck Units kommunizieren ĂŒber Signale im UWB-Bereich sicher und zuverlĂ€ssig - selbst durch Regale hindurch.

Lösung

Im Anschluss an eine gemeinsame Analyse vor Ort mit dem betreuenden Linde MH-Netzwerkpartner Suffel Fördertechnik kristallisierte sich schnell der Linde Safety Guard als passende Lösung heraus. HierfĂŒr stattete man die fĂŒnf Schubmaststapler mit untereinander kommunizierenden Truck Units aus und installierte an beiden Enden der Passage Signalanlagen: eine Ampel auf der einen sowie einen intelligenten 360-Grad-Panoramaspiegel mit Ampelfunktion auf der anderen Seite. Vernetzt wurde das Setup mit einem Zone Marker fĂŒr die automatische Geschwindigkeitsanpassung.

Vorteile

Wenn heute ein Stapler in die Engstelle einfĂ€hrt, schalten sowohl die Ampel als auch die LEDs am Spiegel sichtbar fĂŒr alle Beteiligten von GrĂŒn auf Rot. Falls dennoch ein zweites GerĂ€t den Gang befahren möchte, drosselt der Linde Safety Guard das Tempo beider GerĂ€te auf 5 km/h herunter. Neben einem Plus an Sicherheit geht damit langfristig auch ein Erziehungseffekt fĂŒr die Staplerfahrerinnen und -fahrer einher. Weiterer Vorteil: Da die Truck Units auch bei Staplern anderer Hersteller verbaut werden können, waren keine GerĂ€te-Neuanschaffungen erforderlich. Besonders positiv bewerteten die Verantwortlichen außerdem die schnelle Projektumsetzung in nicht einmal acht Wochen.

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