Gas-Innendruck-Technik

Linde und Maximator verkürzen Zykluszeiten bei Engel

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Mit CO2 gehts besser

Vor dem Hintergrund immer höherer Effizienzanforderungen ist das neu entwickelte Verfahren mit Kohlendioxid hochinteressant: CO2 besitzt ein wesentlich größeres Kühlvermögen als Stickstoff. Die Gründe dafür sind die deutlich höhere Dichte und höhere spezifische Wärmekapazität sowie die hohe Expansionskälte beim Druckabbau am Zyklusende. Das Bauteil kühlt dadurch deutlich schneller ab. Die Kohlendioxid-Technologie erfordert neben der passenden Kohlendioxid-Versorgung CO2- geeignete Druckregelmodule sowie für CO2 optimierte Gasinjektoren.

Neue CO2-Ziele im Visier

Um die tatsächlichen Potenziale von Kohlendioxid in der GID auszuloten, entwickelten Linde und Maximator eine Pilotanlage. Auf dieser wurden bei der Firma Engel umfangreiche Praxisversuche unter Realbedingungen durchgeführt. Im direkten Vergleich zwischen Kohlendioxid und Stickstoff zeigte sich dabei: Das Ergebnis ist qualitativ unverändert hochwertig, die Zykluszeit jedoch dramatisch kürzer. Seit Sommer 2015 kommt das System Plastinum GIM C beim Spritzgießen mit GID erstmals in der Serienproduktion bei Engel zum Einsatz. Nach den durchweg positiven Erfahrungen mit der Technologie plane das Unternehmen bereits ein Nachfolgeprojekt mit CO2, das Maximator und Linde aktuell umsetzen.

MM

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