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Linearroboter mit Rotationsachse beschleunigt Pick-&-Place-Prozesse

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Roboter beherrscht eine rotierende und mindestens eine lineare Bewegung in einer Antriebsebene

Unter Nutzung des RL-Prinzips kann sowohl eine rotierende als auch mindestens eine lineare Bewegung innerhalb nur einer Antriebsebene (Riemenebene) übertragen werden. Dies ist die eigentliche Innovation im Vergleich zur herkömmlichen Technik, die lediglich eine Übertragung von zwei linearen Bewegungen pro Übertragungseinheit erlaubte. Das Verfahren ermöglicht es zudem, mehrere RL-Ebenen zu kombinieren.

Zwei bis drei Motoren verbinden ihre Leistung innerhalb einer Antriebsebene. Die Übertragung der Bewegung erfolgt über ein Riemensystem (Bild 1).

Zum Öffnen und Schließen sowie zum Drehen des Greifers überführt beispielsweise eine Umlenkung die rotierende in eine lineare und eine rotierende Bewegung. Die Rotationen sind nicht durch einen Anschlag begrenzt und der Greifer kann folglich unbegrenzte Drehbewegungen ausführen.

Antriebsaggregate des Linearroboters außerhalb des Arbeitsraumes

Durch das Konstruktionsprinzip können alle Antriebsaggregate außerhalb des Arbeitsraumes unbeweglich angeordnet werden. Dadurch müssen wesentliche Komponenten der Eigenlast des Systems sowie dessen Versorgungsleitungen, beispielsweise für Elektrik oder Druckluft, nicht zusammen mit der Nutzlast bewegt werden.

Das reduziert die Massen und verringert die Fehler sowie die Verschleißfrequenz. Vor allem aber begünstigt dieses Merkmal die Realisierung von Fahrten mit enorm hohem Tempo, mit hoher Nutzlast und entsprechend hohem Durchsatz. Die steuerungsseitig dynamisch geregelten Fahrten gewährleisten zudem ein stets optimales Verhältnis zwischen Beschleunigung und Abbremsen, Geschwindigkeit und Positionierung.

Roboter benötigt hohe Genauigkeit in der Ausführung

Für den Maschinenbauer Dilg ergaben sich dadurch ganz besondere Herausforderungen, denn eine gut durchdachte Konstruktion sowie hohe Genauigkeit in der Ausführung sind für die einwandfreie Funktion des RL-Robotic-Systems unabdingbar. So muss zum Beispiel die Lagerung der Riemen so konzipiert sein, dass der Lauf völlig vibrationsfrei erfolgt.

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