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Fakuma

Lösungen für die Zukunft der Kunststoffbranche

| Autor: Annedore Bose-Munde

Die Nachfrage nach Kunststoffen steigt. Doch die Ansprüche an Material- und Verarbeitungsqualität sind hoch. Die Fakuma präsentiert die hochwertige Kunststoffverarbeitung sowie den ökologisch verantwortungsvollen Umgang mit dem Material.

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Auch bunt geht es wieder kunststofftechnisch auf der kommenden Fakuma zu: Die Herangehensweise bei der Umsetzung eines spezifischen Farbtons in unterschiedlichen Polymeren zeigt der Aussteller Deifel am Beispiel des Color of the Year Ultraviolett.
Auch bunt geht es wieder kunststofftechnisch auf der kommenden Fakuma zu: Die Herangehensweise bei der Umsetzung eines spezifischen Farbtons in unterschiedlichen Polymeren zeigt der Aussteller Deifel am Beispiel des Color of the Year Ultraviolett.
(Bild: Deifel)

Wenn die Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung vom 16. bis 20. Oktober in Friedrichshafen die Tore öffnet, dann können sich die Fachbesucher über die gesamte Wertschöpfungskette bei der Herstellung von Kunststoffprodukten informieren. Im Fokus der diesjährigen Messe stehen neben Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit auch die Themen Industrie 4.0 und Recycling. Die mehr als 1900 Aussteller geben einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien sowie die dazugehörigen Anlagen, Peripherien und Tools – angefangen beim Spritzgießen über Extrusionstechnik und Thermoformen bis hin zum 3D-Printing. In mehr als 50 Fachvorträgen vermitteln Experten zudem Detailwissen zu den verschiedensten Kunststoffbereichen.

Einblicke in die Zukunft des Spritzgießens gibt beispielsweise die Arburg GmbH + Co KG aus Loßburg. „Mit der ,Road to Digitalisation’ präsentieren wir auf der Messe ganz plakativ und praxisnah den Weg, den wir mit unseren Kunden gehen wollen, um in der digitalen Zukunft auf der Erfolgsspur zu bleiben”, betont Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung. Der Fokus des Messeauftritts liegt dabei auf dem Thema digitale Transformation. Ein Kernelement hierbei ist die „smarte“ Maschine, die ihre Prozesse überwacht, adaptiv regelt und den Bediener in jeder Situation aktiv unterstützt. Für diese Aufgabe hat Arburg neue Assistenzpakete entwickelt, die an sechs Stationen präsentiert werden. Zudem werden unter anderem die neue Gestica-Steuerung, das Potenzial von Augmented Reality für den „smarten“ Service und das Arburg-Leitrechnersystem ALS als zentraler Baustein von Industrie 4.0 vorgestellt.

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4.0-taugliche Kommunikation ist Grundlage für Verknüpfung der Prozesskomponenten

Die intelligente Automatisierung in der Kunststoffproduktion – von der einfachen, intuitiven Programmierung bis hin zur ganzheitlichen Fabrikplanung – ist Thema der FPT Robotik GmbH & Co. KG aus Amtzell. Vorgestellt werden unter anderem ganzheitliche Planungskonzepte für die intelligente Fabrik von heute und morgen, fahrerlose Transportsysteme, die den Materialfluss in direkter Kommunikation mit allen Prozessteilnehmern vernetzen oder ein Bedien- und Steuerungssystem, welches Prozessabläufe optimiert, eine individuelle Bedienung und einfache Konfiguration ermöglicht.

Eine sichere Qualitäts- und Prozesskontrolle ist bei der Produktion von Kunststoffteilen wichtig. Wie dies mittels Thermografie gelingt, erfahren Interessenten am Stand der Testo SE & Co. KGaA. Die gezeigten Wärmebildkameras sorgen für präzise Situationsanalysen. „Sie ermöglichen eine sichere thermografische Aufnahme, Dokumentation und Auswertung der Messobjekte. Mit einem Blick werden neben Fremdkörpern in Produktionsprozessen auch Anomalien in der Wärmeverteilung von Kunststoffbauteilen schnell und berührungslos erkannt“, heißt es von Testo. Der laufende Betrieb muss für die Messung nicht unterbrochen werden. Die auf der Fakuma vorgestellten Wärmebildkameras würden sich daher zur gezielten Überwachung des Abkühlprozesses eignen.

Basis für einen erfolgreichen Prozess und letztendlich ein kundenspezifisches Produkt ist jedoch immer ein qualitätsgerechtes Ausgangsmaterial. Auch hierfür zeigen die Aussteller der Fakuma eine Vielzahl von Lösungsansätzen.

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Über den Autor

Annedore Bose-Munde

Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik