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Bauteile reparieren

Lunker im Guss- und Stahlteil „wie geschmiert“ beseitigen

| Redakteur: Peter Königsreuther

MIthilfe eines pastösen polymergebundenen Reparatursystems sollen sich Lunker und andere Fehlstellen an Guss-, Stahlteilen und anderen Metallen rasch und leicht beseitigen lassen.

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Mit dem polymergebundenen Reparatursystem „plasticmetal“ von Diamant Metallplastic aus Mönchengladbach, gelingt die Ausbesserung von Lunkern und Fehlstellen im Handumdrehen, wie es heißt. Kleine und mittelgroße Oberflächenreparaturen sollen sich an Guss-, Stahl- und anderen Metalllegierungen bewerkstelligen lassen.
Mit dem polymergebundenen Reparatursystem „plasticmetal“ von Diamant Metallplastic aus Mönchengladbach, gelingt die Ausbesserung von Lunkern und Fehlstellen im Handumdrehen, wie es heißt. Kleine und mittelgroße Oberflächenreparaturen sollen sich an Guss-, Stahl- und anderen Metalllegierungen bewerkstelligen lassen.
(Bild: Diamant Metallplastic)

Mit dem polymergebundenen Reparatursystem „plasticmetal“ bietet die Diamant Metallplastic GmbH, wie es heißt, ein Material an, mit dem kleine und mittlere Oberflächenreparaturen an Guss-, Stahl- und Metalllegierungen ausgeführt werden können. Das „plasticmetal“ härte besonders schnell aus und weise durch den hohen Anteil an feinen Metallfüllstoffen ein sehr gutes metallartiges Finish auf. Das Metallpolymer dient, wie der Hersteller präzisiert zum Ausbessern von Lunkern, Hohlräumen, Fehlstellen, Fehlbohrungen und Verschleißstellen an Alu-, Sphäro-, Grau- und Ferroguss sowie an Buntmetallen, wie Bronze, Kupfer, Messing, Rotguss und Edelstahl.

Bearbeitbar wie der Originalwerkstoff

Ein besonders hoher Anteil an echten metallischen Füllstoffen verschaffe dem Anwender dabei einen bedeutenden Vorteil: Ein sehr gutes Metallfinish, das genau wie das Metall des Werkstücks maschinell und manuell bearbeitet werden könne. Das „plasticmetal“ wurde, wie es weiter heißt, speziell für den industriellen Einsatz entwickelt und ist somit hoch beständig gegen physikalische, thermische und chemische Einflüsse sowie unter einer Dauertemperatur bis maximal 250 °C. Kurzfristig, betont Diamant Metallplastic, kann es auch Temperaturen bis 350° C sicher standhalten.

Das Polymersystem bestehe aus zwei Komponenten: Der Härterflüssigkeit und dem Basispulver, das mit jeweils einer von sechs Härterflüssigkeiten kombiniert werden könne. Das frei wählbare Mischungsverhältnis sorgt laut Hersteller schließlich für eine flüssige bis pastöse Konsistenz für die Verarbeitung. Das System punktet außerdem dadurch, dass es genau kontrollierbar ausgehärtet werden kann. Das versetzte den Anwender in die Lage – je nach Auswahl des Härters – zwischen schneller und langsamer Aushärtung mit spezifischer Hitzebeständigkeit sowie Strahl- und Ablauffestigkeit auswählen zu können.

Härtet in höchstens 60 Minuten aus

Um „plasticmetal“ von Diamant Metallplastic anzuwenden, muss die Haftfläche am Bauteil aufgeraut, entfettet und trocken sein, heißt es. Nachdem eine dünne Adhäsionsschicht mit Druck aufgespachtelt wurde, kann die nötige Schichtdicke appliziert werden, so Diamant Metallplastic. Bei einer Temperatur von 5 bis 45°C härtet „plasticmetal“ dann innerhalb 5 bis 60 min – je nach Wahl des Härters – vollständig aus, heißt es weiter.

Die Diamant Metallplastic GmbH mit Sitz im rheinischen Mönchengladbach entwickelt, formuliert und produziert Metall-Polymere und Beschichtungen für die Metall verarbeitende Industrie, die Gusstechnik, den Stahl- und Brückenbau sowie den Schiffsbau.

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