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LASYS 2016

LZH demonstriert das Einsatzpotenzial des Lasers

| Autor / Redakteur: Dr. Nadine Tinne / Peter Königsreuther

Das Laser Zentrum Hannover hat viel entwicklerisches „Hirnschmalz“ investiert und präsentiert auf der LASYS 2016 in Stuttgart unter anderem wie individuelle Magnesium-Implantate mithilfe des selektiven Laserstrahlschmelzens (SLM) noch besser hergestellt werden können.
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Das Laser Zentrum Hannover hat viel entwicklerisches „Hirnschmalz“ investiert und präsentiert auf der LASYS 2016 in Stuttgart unter anderem wie individuelle Magnesium-Implantate mithilfe des selektiven Laserstrahlschmelzens (SLM) noch besser hergestellt werden können. (Bild: LZH)

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Vom 31. Mai bis 02. Juni 2016 kommen wieder internationale Vertreter aus der Welt der Materialbearbeitung per Laser zur Fachmesse LASYS nach Stuttgart, um sich über Innovationen, Weiterentwicklungen und Trends auszutauschen. Auch das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) präsentiert sich dort in Halle 4 am Stand E35.

Gemeinsam mit der LZH Laser Akademie zeigt das Laser Zentrum Hannover dort aktuelle Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sowie ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum, vervollständigt durch Weiterbildungsangebote für Laseranwender aus der Industrie. Die Laser-Mikrobearbeitung sowie das Schneiden unter Wasser und Anwendungen zur additiven Fertigung sind bei diesem Auftritt die Schwerpunkte.

Laser schlägt Klassiker in der Mikrowelt

Die Lasermikrobearbeitung ermöglicht Herstellungsprozesse für Bauteile, die mit klassischen Fertigungstechniken nicht umsetzbar sind. Eingesetzt werden hierbei Ultrakurzpulslaser, die mit Pulsdauern im Piko- und Femtosekundenbereich nahezu alle festen Werkstoffe mit hochpräzisen und beständigen Strukturen versehen können. Neben den flexibel einsetzbaren Lasern ist ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens, dass die thermischen und mechanischen Schäden vernachlässigbar sind. So lassen sich beispielsweise Dünnschicht-Dehnungsmesssensoren zur Messung von Kräften und Momenten direkt auf das jeweilige Bauteil aufbringen. Pikosekundenlaser erzeugen auf diese Weise mittels Laserstrukturieren funktionale Oberflächen mit variablen Geometrien, die im Tiefdruck in der organischen Elektronik Anwendung finden.

Günster schneidet sichs unter Wasser

Arbeiten unter Wasser sind derzeit oft zeitintensiv und für die Taucher körperlich sehr belastend. Das LZH entwickelt deshalb ein automatisiertes laserbasiertes Schneidverfahren, mit dem sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit signifikant erhöhen lässt. Hauptanwendungsgebiet ist aktuell das Schneiden von Spundwänden. Aber auch für die Reparatur von Offshore-Anlagen und Schiffen sowie den Rückbau von Kernkraftwerken oder den Unterwasserbergbau ist dieser laserbasierte Prozess geeignet.

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