Werkzeugmaschinen Makino wächst zweistellig auf Rekordumsatz

Redakteur: Rüdiger Kroh

Ein Rekordjahr mit einem Umsatzzuwachs von 20 % hat der japanische Werkzeugmaschinenhersteller Makino am 31. März 2015 abgeschlossen. Auf allen Kontinenten wurde eine zweistellige Umsatzsteigerung erzielt.

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„Der europäische Markt bietet günstige Aussichten für die nächsten Jahre”, sagte Dr. P. Anders Ingemarsson, Präsident & CEO von Makino Europe.
„Der europäische Markt bietet günstige Aussichten für die nächsten Jahre”, sagte Dr. P. Anders Ingemarsson, Präsident & CEO von Makino Europe.
(Bild: Makino)

Neue Auftrags- und Umsatzrekorde konnte Dr. P. Anders Ingemarsson, Präsident & CEO von Makino Europe, für das am 31. März abgeschlossene Geschäftsjahr verkünden. Der konsolidierte Konzernumsatz von Makino betrug demnach 149,5 Mrd. Yen (+20,7 %), der Auftragseingang belief sich auf 158,1 Mrd. Yen (+19,2 %) und der Nettogewinn auf 11,4 Mrd. Yen. Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter erhöhte sich weltweit um 100 Mitarbeiter auf 4279, verglichen zum Vorjahreszeitraum.

Wachstum auf allen Kontinenten

Im gesamten asiatischen Raum stieg der Umsatz nach Angaben des Unternehmens um 22 % (in Yen). Ein moderater Anstieg in Japan sei hauptsächlich den Umsätzen im Werkzeug- und Formenbau zu verdanken, während das ausgeweitete Vertriebsnetz in China zu einer deutlichen Verbesserung der Auftragseingänge aus den unterschiedlichsten Branchen geführt habe. Die Aussichten für 2015 sind laut Ingemarsson noch besser. In japanischen Werkzeug- und Formenbauunternehmen werde die Modernisierung der Produktionsanlagen fortgesetzt, weitere Investitionen würden in der Automobil- und Luftfahrtindustrie erwartet. In China erhöhe die anhaltende Umstellung auf eine wertschöpfendere Fertigung die Nachfrage nach leistungsstarken Werkzeugmaschinen. Die indische Regierung führe Maßnahmen ein, die ausländische Investitionen attraktiver machen.

In Amerika ist der Umsatz um 10 % (in US-Dollar) auf ein neues Rekordhoch gestiegen, heißt es weiter, obwohl der US-amerikanische Werkzeugmaschinenmarkt 2014 um 4 % und von Januar bis März 2015 sogar um 12 % nachgab. Der Auftragseingang für horizontale Bearbeitungszentren und Erodiermaschinen sei aber dank der starken Nachfrage der Luftfahrt-, Werkzeug- und Formenbau- sowie Automobilindustrie nach Turnkey-Projekten hoch gewesen. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet Makino aufgrund der weiterhin starken Nachfrage von Struktur- und Motorbauteilherstellern der Luftfahrtindustrie sowie aus der Automobilindustrie einen moderaten Anstieg.

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