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DMT Drehmaschinen auf der AMB 2018 Manuelle Drehmaschine mit dezentralem Antrieb sorgt für Ausbildungssicherheit

| Autor / Redakteur: Holger Göttmann / Peter Königsreuther

Für Einzelteile, Reparaturen, Nacharbeiten oder die Ausbildung etwa, sind konventionelle Drehmaschinen eine gute Wahl. Weil damit Kugeln oder Kegel nicht direkt herstellbar sind, wurde von DMT Drehmaschinen nun ein System entwickelt, das das jetzt kann und dabei allen Sicherheitsstandards genügt. Auf der AMB in Halle 4 am Stand A33.

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Ein Hingucker auf dem AMB-Stand von DMT Drehmaschinen wird diese manuell bedienbare Präzisionsmaschine sein, die mit einem dezentralen Antrieb mit drei eigenständigen Motoren arbeitet, wie es heißt. Sie soll die Lücken schließen, die es in puncto Funktionalität bei konventionellen Drehmaschinen bisher gab. Das schließe auch die Ausbildung unter höchsten Sicherheitsstandards ein. .
Ein Hingucker auf dem AMB-Stand von DMT Drehmaschinen wird diese manuell bedienbare Präzisionsmaschine sein, die mit einem dezentralen Antrieb mit drei eigenständigen Motoren arbeitet, wie es heißt. Sie soll die Lücken schließen, die es in puncto Funktionalität bei konventionellen Drehmaschinen bisher gab. Das schließe auch die Ausbildung unter höchsten Sicherheitsstandards ein. .
(Bild: DMT Drehmaschinen)

Ein weiteres Manko von konventionellen Maschinen ist, dass die Anwahl von beliebigen Gewindesteigungen nicht verfügbar ist und die bereits in der Steuerung hinterlegten Lehrinhalte zur Unterstützung des Ausbildungsbetriebs fehlen. Um auch diese Lücken zu schließen, und dabei gleichzeitig manuell sowie halbautomatisch im Zyklensatz zu arbeiten, hat das Unternehmen DMT Drehmaschinen die KD 400 Twin entwickelt, die auf der AMB präsentiert wird. Die KD 400 Twin hält die Normen ISO 23125, ISO 13849 ein sowie auch die Baumusterprüfung durch die Berufsgenossenschaft. Deshalb genügt sie den neuesten, geltenden Sicherheitsstandards.

Dezentraler Antrieb mit drei eigenständigen Motoren

„Seitdem die aktuelle Betriebssicherheitsverordnung von 2015 in Kraft getreten ist, wurden zahlreiche konventionelle Drehmaschinen aus dem Verkehr gezogen“, betont Peter Walter, Vertriebsleiter bei DMT Drehmaschinen. „Bei diesen Maschinen war eine nachträgliche Umrüstung auf aktuelle Sicherheitsstandards zu kostspielig. Deshalb gibt es in vielen Betrieben keine konventionellen Drehmaschinen für kleine Stückzahlen oder Reparaturen mehr.“ Speziell von Hand bedienbare Drehmaschinen sind aber häufig unverzichtbar – beispielsweise bei der Bearbeitung abseits von Massenproduktion und eben in der Ausbildung. Deshalb hat DMT die KD 400 Twin als manuelle Drehmaschine mit verbessertem Handling entwickelt, welche die hohen Sicherheitsanforderungen einhält.

Ruhiger und präziser Lauf durch Weglassen üblicher Elemente

Bei typischen konventionellen Drehmaschinen erfolgt die Vorschubbewegung der Längs- und Planachse zentral vom Hauptspindelantrieb aus mechanisch über Getriebe und Vorgelege. Bei der KD 400 Twin hingegen können die Schlitten mit den Handrädern manuell verfahren werden. Die Längs- sowie die Planachse erhielten in Ergänzung zum manuellen Antrieb jeweils einen eigenen Motor. Traditionelle Elemente, wie beispielsweise Schaltgetriebe, Vorschubkasten, Zug- und Leitspindel entfallen bei der KD 400 Twin, was einen ruhigeren und genaueren Lauf bewirkt. „Außer dem komfortableren Handling hat das den Vorteil, dass beide Achsen nicht nur manuell bewegt, sondern auch im Einzelsatzbetrieb gleichzeitig verfahren und auch Radien oder lange Kegel hergestellt werden können“, erläutert Walter.

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