Wachstumsperspektiven Bosch-Rexroth-Umsatz bleibt auf gutem Niveau

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Trotz der widrigen Umstände in der Wirtschaftswelt konnte Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro generieren ...

Bosch Rexroth aus Lohr am Main konnte sich relativ erfolgreich dem Gegenwind der Zeit stellen. Die neuesten Zahlen belegen, dass man auf einem soliden Weg ist ...(Bild:  Bosch Rexroth / R. Nachbar)
Bosch Rexroth aus Lohr am Main konnte sich relativ erfolgreich dem Gegenwind der Zeit stellen. Die neuesten Zahlen belegen, dass man auf einem soliden Weg ist ...
(Bild: Bosch Rexroth / R. Nachbar)

„Das wirtschaftliche und geopolitische Umfeld bleibt für uns alle eine Herausforderung. Auch drängen Wettbewerber aus Asien auf die Heimatmärkte. Innovationskraft, Kundennähe, Anpassungsfähigkeit und Kostenbewusstsein sind deshalb stets wichtige Erfolgsfaktoren für uns“, stellte Dr. Jochen Peter, seit März 2026 Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, mit Blick auf die Zukunft fest. So haben die Lohrer beispielsweise ihr Geschäft in China neu aufgestellt, die Aktivitäten in Japan gestärkt und das Produktportfolio fortlaufend an die Bedürfnisse der Anwender angepasst. Und nach rund zwei Jahren mit niedrigeren Auftragseingängen als Umsätzen habe sich dieses Verhältnis wieder zum Besseren gewendet. Der Umsatz lag mit 6,45 Milliarden Euro lediglich 1,4 Prozent unter dem Vorjahreswert (6,54 Milliarden). Er hat sich also im Vergleich zu den besonders starken Jahren 2022 und 2023 (mit sieben respektive 7,5 Milliarden Euro) auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Wechselkursbereinigt ist der Umsatz um 0,9 Prozent gestiegen. Leichtes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bescherten der Markt Europa ohne Deutschland sowie die Regionen Asien Afrika und Australien. In Deutschland, dem umsatzstärksten Land für Bosch Rexroth, ging der Umsatz 2025 aber leicht zurück. China, die Region mit dem drittgrößten Umsatz, hat durch ihr Wachstum allerdings maßgeblich zur Stabilisierung des Gesamtumsatzes beigetragen. Der Auftragseingang belief sich 2025 auf 6,6 Milliarden Euro, was rund 540 Millionen Euro beziehungsweise 8,9 Prozent mehr sind als im Jahr zuvor. Den stärksten Zuwachs an Aufträgen verzeichnete China. In Europa und Deutschland gingen ebenfalls deutlich mehr Aufträge ein.

Auch 2025 war ein Bosch-Rexroth-Jahr der Innovationen

Im Geschäftsjahr 2025 hat Bosch Rexroth sein Produktportfolio wieder mit zahlreichen Innovationen weiter gestärkt, wie es weiter heißt. In der Mobilhydraulik steigert etwa der neue Radialkolbenmotor MPR Performance die Produktivität und Energieeffizienz kompakter Arbeitsmaschinen. Und der High-Performance-Computer ORC2 schaffe die Systemvoraussetzungen für autonome Funktionen in mobilen Maschinen. Die Automatisierungsplattform „ctrlX Automation“ wurde um KI-Funktionen und mehr Rechenleistung für die Steuerung „ctrlX COREplus“ erweitert. Zudem ergänzen neue Apps das offene Betriebssystem „ctrlX OS“, was etwa durch einen Security Scanner zum Prüfen von Maschinenparks auf Sicherheitslücken der Fall ist. Im Hydraulikservice wurde der Hydraulic Hub eingeführt. Das ist ein digitaler Werkzeugkasten, der die Instandhaltung vereinfacht und so die Maschinenverfügbarkeit erhöht, wie es aus Lohr am Main heißt.

Investitionen in Standorte, Forschung und Entwicklung

Bosch Rexroth gab auch Geld für Maschinen, Anlagen und Gebäude aus sowie für Forschung und Entwicklung, um die Zukunftsfähigkeit des Produkt- und Systemangebots zu sichern. Das belief sich laut Unternehmensangaben 2025 auf rund 560 Millionen Euro. In den drei Jahren zuvor war bereits umfangreich in Werke und den Fertigungsverbund insgesamt investiert worden, so dass für das Wiederanziehen des Geschäfts weltweit ausreichend Fertigungskapazitäten bereitstehen, heißt es. In Deutschland investierte Bosch Rexroth allein rund 57 Millionen Euro in die Werke Lohr, Elchingen, Nürnberg und Horb. Weitere große Investitionen betrafen Mexiko, USA und Schweden.

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