Rückenwind-Juni Erstes Halbjahr grenzt Einbußen im Maschinenbau noch ein

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Starke Exporte im Juni haben, wie die dpa meldet, dem kriselnden deutschen Maschinenbau Rückenwind gegeben, wobei zu befürchtende Einbußen im ersten Halbjahr nicht so schlimm wurden ...

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau konnte sich nach Analysen des VDMA durch den Juni im ersten Halbjahr 2026 etwas erholen. Dennoch bleibt die Branche sketisch, was Halbjahr Nummer zwei anbelangt ...(Bild:  KI-generiert)
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau konnte sich nach Analysen des VDMA durch den Juni im ersten Halbjahr 2026 etwas erholen. Dennoch bleibt die Branche sketisch, was Halbjahr Nummer zwei anbelangt ...
(Bild: KI-generiert)

Von Januar bis Juni 2026 wurden deutsche Maschinen und Anlagen im Wert von 99,3 Milliarden Euro exportiert, wie der Branchenverband VDMA aus Frankfurt am Main mitteilt. Damit sanken die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr nominal um 0,8 Prozent. Preisbereinigt ist ein Minus von 2,5 Prozent zu beklagen. „Geopolitische Spannungen, die US-Zollpolitik und das weiterhin schwache Chinageschäft haben die Maschinenausfuhren im ersten Halbjahr belastet, wie die VDMA-Konjunkturexpertin Anke Uhlig dazu erklärt. Ein weitgehend stabiles zweites Quartal und ein kräftiges Exportplus von 6,8 Prozent im Juni haben das Halbjahresminus jedoch deutlich abmildern können.

Maschinenbau meldet sich stabilisierendes US-Geschäft

Im Geschäft mit den USA bremsten zwar die Zollpolitik von Präsident Donald Trump und der starke Euro, aber es konnten die Exporte im ersten Halbjahr um 0,5 Prozent (auf knapp 13 Milliarden Euro) zulegen – und zwar aufgrund einer Stabilisierung im zweiten Quartal. Allerdings brachen die Exporte nach China im ersten Halbjahr um fast

14 Prozent ein (auf gut sieben Milliarden Euro). Das Geschäft mit der EU legte wiederum um 1,3 Prozent leicht zu, was an den wichtigen Märkten wie Frankreich und den Niederlanden liegt, wie der VDMA analysiert hat. Auf das zweite Halbjahr schaut die Branche allerdings mit gemischten Gefühlen. Uhlig merkt dazu an: „Die jüngste Erholung der Ausfuhren in die USA steht weiterhin unter dem Vorbehalt einer unsicheren Zollpolitik.“ In China trüben demnach eine schwache Nachfrage und ein wachsender Wettbewerbsdruck die Aussichten, während chinesische Anbieter auf den Weltmärkten vorrücken. Um die Exportmärkte nun breiter aufzustellen, brauche die Industrie weitere Freihandelsabkommen und einen leistungsfähigeren europäischen Binnenmarkt – und das zügig, wie der VDMA mahnt.

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