Maschinensteuerung Maschinensteuerung vereint Motion- mit CNC-Funktionen
Eine Maschinensteuerung bietet in ihrer neusten Version die nahtlose Verzahnung von Motion und CNC. Sogar ein Umschalten zur Laufzeit und eine Überlagerung von Motion- und CNC-Bahnbefehlen sind möglich. Der CNC-Kern enthält viele technische Funktionen, vom Rundschleifen bis zum Brennschneiden.
Anbieter zum Thema

Bisher war das Ineinandergreifen von Bewegungssteuerung und Maschinensteuerung nicht immer optimal zu lösen. Die Maschinensteuerung E°EXC 88 von Eckelmann will dies nun ändern: Sie bietet als Highlight die nahtlose Verzahnung von Motion und CNC. So sind beliebige Kombinationen von CNC- und Motion-Achsen möglich, ja sogar ein Umschalten zur Laufzeit und eine Überlagerung von Motion- und CNC-Bahnbefehlen. Der CNC-Kern und die Motion-Funktionen sind von Eckelmann selbst entwickelt worden und liegen vollständig im Source Code vor. Dies ermöglicht beliebige technikspezifische Anpassungen.
Die CNC von Eckelmann bietet nach 33 Jahren kontinuierlicher Weiterentwicklung einen der umfangreichsten Befehlssätze am Markt. Außerdem ist sie in vielen Branchen vertreten. Der CNC-Kern enthält eine große Vielfalt technischer Funktionen, vom Rundschleifen bis zum Brennschneiden (Bild 1).
CNC mit nuancenreichem Funktionsumfang
Im CNC-Kern der Firma Eckelmann stecken 33 Jahre Erfahrung in der Maschinenautomation und 33 Jahre intensive Beschäftigung mit den Fertigungstechnologien der Kunden. Darum findet man im Befehlsumfang viele Möglichkeiten, die weitab des Standardbefehlsumfangs liegen und aus der Praxis heraus entwickelt wurden.
Die CNC unterstützt beispielsweise die Funktionen „Zurückfahren“ und „Wiederanfahren auf der Kontur“. Diese Funktionen wurden erstmals für das Senkerodieren benötigt, weil die Elektrode bei Kurzschluss aus beliebigen Konturen freigefahren werden muss. Aber auch bei allen anderen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Werkzeug verschleißt oder versagen kann, ist diese Funktion hilfreich: Kann man dabei doch das Werkzeug im laufenden Betrieb wechseln und dann in der Bearbeitung wieder aufsetzen. Dies kann auch beim Nähen, Kleben oder Schneiden eine große Hilfe sein.
Steuerung kann auch sehr großeOnlineprogramme ausführen
Muss ein langlaufendes Bearbeitungsprogramm neu gestartet werden, beispielsweise weil die Bearbeitung aufgrund eines Fehlers abgebrochen wurde, so kann man per „Satzvorlauf“ die bereits ausgeführten Sätze überspringen. Dieses Feature ist wichtig, weil die E°EXC 88 auch sogenannte Onlineprogramme ausführen kann, die wesentlich größer als der Speicher der Steuerung sein können. Sie werden zur Laufzeit Stück für Stück nachgeladen.
Mittels modaler Vergleiche kann die Steuerung zur Laufzeit auf externe Ereignisse reagieren, wie zum Beispiel eine Erkennung von Bearbeitungsfehlern. Dort kann eine Unterbrechung des Programmablaufs und eine Behebung des Fehlers per Unterprogramm (gegebenenfalls mit Rücklauf im ursprünglichen Programm) ausgelöst werden. Sobald der Fehler behoben ist, wird der Programmablauf wieder aufgenommen.
(ID:42874180)