Maschinensteuerung

Maschinensteuerung vereint Motion- mit CNC-Funktionen

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Um die Inbetriebnahme weiter zu beschleunigen, haben alle Steuerungen von Eckelmann ein Softwareoszilloskop an Bord. Man kann beispielsweise automatisch eine Rechtecksequenz auf die Antriebsregler geben, sodass sich Änderungen der Reglerparameter in Echtzeit überprüfen lassen. Natürlich kann am Oszilloskop auch integriert und differenziert werden, um zum Beispiel Positionsdaten oder Beschleunigungen zu berechnen. Für verrauschte Messdaten gibt es intelligente Filter.

Eine CNC wird meist für koordinierte Bewegungen mehrerer Achsen verwendet

Mehrere Achsen können im Oszilloskop gleichzeitig dargestellt werden. Eine CNC wird meist für koordinierte Bewegungen mehrerer Achsen verwendet und da ist es hilfreich, wenn sich alle Achsregler parallel einstellen lassen. Des Weiteren kann der CNC-Kern ganz ohne SPS hochgefahren werden. Alle Freigaben werden automatisch richtig gesetzt, sobald man den Softwareschalter aktiviert hat. So lassen sich sämtliche Achsen ohne Programmieraufwand bewegen.

Die Steuerung E°EXC 88 und die IO-Module der zugehörigen XBM-Modulfamilie zeichnen sich durch eine ebenso kompakte wie robuste Bauweise aus. Das konsequent auf Zuverlässigkeit zugeschnittene Design beschränkt sich dabei nicht nur auf den extrem rüttelfesten Aufbau, sondern betrifft auch die hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Wer schon einmal sporadisch auftretende, durch EMV-Probleme verursachte Fehler suchen musste, weiß dies zu schätzen (Bild 3).

Energieeffizienz fängt bei der Steuerung an

Aktionen wie die Blue Competence des VMDA sind Ausdruck immer größerer Anstrengungen zur energie- und ressourceneffizienten Fertigung. Alle Steuerungen von Eckelmann verfügen über energiesparende Prozessorarchitekturen mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 36 W bei der E°EXC 88. Und das im Betrieb und nicht im Stand-by-Modus. Die Antriebsreglerfamilie E°Darc C ermöglicht es darüber hinaus, den Energiebedarf der elektrischen Antriebe über die Zeit aufzuzeichnen und so Einsparpotenziale zu ermitteln. Energieeffiziente Komponenten wie die E°EXC 88 zahlen sich auch in Form sekundärer Energieeinsparung aus: Denn Wärme, die nicht entsteht, muss schließlich auch nicht kostspielig per Klimatisierung aus dem Schaltschrank abtransportiert werden.

Der Support macht den Unterschied

Doch alle technischen Finessen nützen nichts, wenn unvorhergesehene Probleme auftreten. In einem solchen Fall profitiert der Kunde bei einem gewachsenen Mittelständler wie Eckelmann von kurzen Wegen und dem direkten Kontakt zu den erfahrenen Applikationsingenieuren und Entwicklern. Darüber hinaus bietet die stets aktuelle Online-Dokumentationsplattform E°EDP umfassende Informationen, die auch offline genutzt werden können.

Die Steuerung E°EXC 88 und die zugehörige XBM-IO-Modulfamilie bettet sich in ein komplettes Ökosystem ein. Denn außer der Steuerung und den IO-Modulen bietet Eckelmann auch Antriebsregler, IPC, Motoren und eine Bedienoberfläche an, die auf die E°EXC 88 zugeschnitten sind. Ihre Anpassungsfähigkeit hat die Steuerung in ihrer 33-jährigen Geschichte vielfach bewiesen und erfolgreiche Steuerungslösungen für unterschiedliche Anwendungen bereitgestellt, ganz gleich, ob für Serienmaschinen oder Sonderlösungen. Die E°EXC 88 ist ein weiterer Meilenstein in der Evolution der Eckelmann-Steuerung.

Innovation ohne Kontinuität ist im Maschinenbau nicht gefragt, denn bei jeder Maschinengeneration das Rad wieder neu zu erfinden, wäre ineffektiv und unökonomisch. Dies gilt auch für die Automatisierung. Daher ist die jüngste Steuerungsgeneration vollständig abwärtskompatibel zur Steuerung E°EXC 66 und früheren Steuerungsgenerationen. MM

* Dr.-Ing. Marco Münchhof, M.S./SUNY, ist Vorstand der Eckelmann AG und Leiter des Bereichs Maschinenautomation in 65205 Wiesbaden

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