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Mehrere Prüfungen mit hoher Wiederholbarkeit abarbeiten
Um diesen Aufbau in vollem Umfang nutzen zu können, hat Zwick Roell weiteres sinnvolles Zubehör entwickelt: ein Probenmagazin für fünf Probenkörper und die zugehörige Einlegehilfe. Das bestückte Magazin wird in der Kammer platziert und während der Temperierphase auf die gewünschte Temperatur gebracht. Mittels der Einlegehilfe können die Probekörper dann – durch die „Schlupftür“ und auch mit unhandlicher Schutzausrüstung – dem Magazin entnommen und optimal zur Zugachse ausgerichtet in die Prüfmaschine eingelegt werden. So lässt sich eine ganze Reihe an Prüfungen mit hoher Wiederholbarkeit zügig nacheinander abarbeiten.
Auch an wichtige Kleinigkeiten hat man gedacht. Im oberen wie im unteren Bereich der Tür befinden sich isolierte Kabel- beziehungsweise Schlauchdurchführungen. Gerade bei der Prüfung von Composites werden häufig Dehnungsmesstreifen verwendet, deren Verkabelung ohne Funktionsbeeinträchtigung der Temperierkammer nach außen geführt werden muss. Auch Schläuche für pneumatische oder hydraulische Probenhalter finden auf diese Weise ihren Weg aus der Kammer.
Die Kammer selbst ist modular aufgebaut. Alle Optionen können bei Erweiterung des Anwendungsbereichs vor Ort einfach nachgerüstet werden. Das Schienensystem gestattet es, die Kammer nach hinten aus dem Prüfraum zu schieben, wenn sie nicht benötigt wird. So steht wieder der volle Hub der Prüfmaschine zur Verfügung.
Fazit: Die neuen Temperierkammern für Prüfungen im Bereich von -80 bis 250 °C sind modular aufgebaut und lassen sich leicht an den jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Intelligente Detaillösungen wie die spezielle Luftführung, die isolierte Kabel- und Schlauchdurchführung und das „Tür-in-Tür“-System verbessern die Effizienz und Prüfgenauigkeit erheblich. MM
* David Kalke ist Mitarbeiter der Awikom GmbH in 64625 Bensheim; weitere Informationen: Zwick Roell AG in 89079 Ulm, Tel. (0 73 05) 10-0, info@zwick.de
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