Werkzeugmaschinen Mazak kündigt mit neuer Steuerung Quantensprung an

Redakteur: Rüdiger Kroh

Einen ähnlichen Sprung wie der Wechsel vom Desktop zum Tablet verspricht Yamazaki Mazak für die neue Steuerung Mazatrol Smooth X. Sie soll bis zu viermal so schnell sein wie die Vorgängersteuerung.

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Die neue CNC-Steuerung Mazatrol Smooth X soll laut Mazak bis zu viermal so schnell sein wie die Steuerungen der Vorgängerserie.
Die neue CNC-Steuerung Mazatrol Smooth X soll laut Mazak bis zu viermal so schnell sein wie die Steuerungen der Vorgängerserie.
(Bild: Mazak)

Mit der Markteinführung seiner Smooth Technologie will Yamazaki Mazak im Hinblick auf Maschinensteuerung und -leistung einen Quantensprung vollziehen. Sie umfasst neben neuer Maschinenhardware und neuen Servosystemen auch die neue CNC-Steuerung Mazatrol Smooth X. Zusammen sollen diese Elemente noch höhere Bedienerfreundlichkeit, schnellere Bearbeitung und eine stärkere Einbindung der CNC-Steuerung in das Fertigungsmanagement ermöglichen.

Grafische Benutzeroberfläche besteht aus fünf prozessspezifischen Startbildschirmen

Die Bedientafel der Steuerung ist laut Mazak trotz ihres großen 19”-Touchscreens um 36 % kleiner als beim Vorgängermodell und kann in jede passende Stellung gedreht werden. Die grafische Benutzeroberfläche Smooth GUI besteht aus fünf prozessspezifischen Startbildschirmen, auf denen jeweils zentral auf einer Seite die wichtigsten Daten zusammengefasst sind. Dabei werden die wichtigen Betriebsstufen vereinfacht: von der Teileprogrammierung über das Werkzeugdaten- und Einricht-Management bis zur eigentlichen Bearbeitung und der Maschinenwartung.

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Mithilfe der Quick-Mazatrol-Schnittstelle sollen Verarbeitungszeit und Bedienaufwand bei der Eingabe eines Programms über Dialogprogrammierung verringert werden. Im Vergleich zur Vorgängersteuerung bedeutet dies eine Zeitersparnis von 38 %, betont der japanische Hersteller. Möglich würde dies durch Touchscreen-Technologie und Echtzeitverarbeitung von 3D-Teilekonturen bei Simultananzeige noch während der Programmkompilierung. Das Editieren sei ganz einfach durch Antippen des angezeigten 3D-Teils möglich – das betreffende Merkmal würde dann im Programm umgesetzt.

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