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Die mechanische Bearbeitung der ausgehärteten Holme erfolgt in einer automatisierten Roboterzelle der Brötje Automation GmbH, Wiefelstede bei Oldenburg. Damit werden die Löcher gebohrt, die Holmränder gesäumt und die Außenflächen der Holmgurte bearbeitet. Bei der Bearbeitung der Außenflächen sind sehr enge Maßtoleranzen einzuhalten.
Fünf Fiber-Placement-Maschinen
fertigen zehn Holmpaare im Monat
Die ersten Prototypteile entstanden schon auf der Maschine, als diese noch bei M. Torres war. Inzwischen wurden zwei Maschinen in der GKN-Holmfertigung Weston Approach, etwa 14 km vom Werk Filton entfernt, installiert. Die komplette Holmfertigung – automatisches Fiber Placement (AFP), Aushärtung, mechanische Bearbeitung, zerstörungsfreie Prüfung und Montage – findet dort statt. Ziel ist es, dort mit fünf Maschinen eine AFP-Kapazität von zehn Holmpaaren im Monat aufzubauen.
Sowohl für GKN als auch für Airbus ist die Zusammenarbeit von großer Bedeutung. So erhofft sich GKN davon, sich in der Luftfahrttechnik stärker als Systemintegrator zu etablieren. Dagegen verfolgt Airbus das Ziel, mit dem „Heranziehen“ von sogenannten Super-Tier-1-Zulieferern mehr Verantwortung zu delegieren.
* Bob Griffiths ist als Fachjournalist im Bereich Composites in Großbritannien für die US-Branchenzeitschriften High-Performance Composites und Composites Technology tätig.
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