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Fräsen von „harten Nüssen“ Mehr Biss für die Hartmetall- und Keramikbearbeitung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Zorn Maschinenbau hat mit seiner Mikrofräsmaschine „microone“ anhand von Tests bewiesen, dass mit PKD-Werkzeugen sogar Keramik eine hohe Oberflächengüte gegeben werden kann.

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Zorn Maschinenbau hat mit dem Beitungszentrum „microone“ bewiesen, dass harte Werkstoffe bis hin zu Keramik, am effizientesten mit PKD-Werkzeugen bearbeitet werden können.
Zorn Maschinenbau hat mit dem Beitungszentrum „microone“ bewiesen, dass harte Werkstoffe bis hin zu Keramik, am effizientesten mit PKD-Werkzeugen bearbeitet werden können.
(Bild: Zorn Maschinenbau)

Um keramische Bauteile bearbeiten zu können, sind nicht nur Diamantwerkzeuge erforderlich. Auch das Bearbeitungszentrum muss besonders biegesteif und stabil ausgeführt sein, erklärt Zorn. Ein solches ist das 5-achs-CNC-Bearbeitungszentrum „microone“, mit dem man im Auftrag eines Kunden jetzt diverse Testbearbeitungen durchgeführt hat.

Werkstücke und Werkzeuge im Rahmen der Tests

In zahlreichen Fräsversuchen an Werkstücken aus verschieden harter Keramik und unterschiedlichen Formen ermittelte man die erreichbare Oberflächenqualität, die Zerspanbarkeit sowie auch den Verschleiß am eingesetzten Fräswerkzeug. Für die Tests wurden nicht zuletzt praxistypische Werkstücke verwendet, nämlich solche, sagt Zorn, die sich relativ einfach bearbeiten lassen und andere mit fertigungstechnisch anspruchsvolleren Anforderungen. Erfolgreich gefräst wurden dabei ringförmige Werkstücke sowie Rohre, Zylinder und Blöcke aus Keramik (Siliciumcarbid sowie Zirconiumoxid), und zwar mit PKD-Werkzeugen von 6C-Tools.

PKD-Werkzeuge bearbeiten Keramik um rund 60 % schneller

So lassen sich PKD-Werkzeuge ohne besondere Anforderungen an die Spindeldrehzahl auf einem Bearbeitungszentrum einsetzen, merkt Zorn an. Zu den sich daraus ergebenden Vorteilen gehören neue Gestaltungsmöglichkeiten der Bauteile und die Tatsache, dass man für diese Art der Bearbeitung keine neue Maschinen anschaffen muss. Außerdem steigt die Produktivität kräftig an: Wie die Versuche zeigen, reduzieren die PKD-Fräser die Fertigungszeiten für Keramikbauteile um über 60 %.

Die Bilanz der Versuche ist, dass für die Bearbeitung sprödharter Werkstoffe PKD-Bohrer und PKD-Fräser die optimalen Zerspanungswerkzeuge sind. Die Auswertungen der Testbearbeitungen zeigten auch gute Ergebnisse bei der gemittelten Rautiefe und der geforderten Oberflächenqualität, sagt Zorn ohne nähere Angaben zu machen.

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