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Hartdrehen

Mehr Output und weniger Kosten beim Hartdrehen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Produktivitätssteigerungen und verringerte Stückkosten winken dem Zerspaner, wenn er die neuen CBN-Wendeschneidplatten in den Sorten KBH10B und KBH20B von Kennametal in seine Drehmaschine spannt, so der Hersteller.

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Neu ist diese Wendeschneidplatte aus dem Hause Kennametal in den Hartdrehsorten KBH10B und -20B, heißt es. Sie enthalten 45 respektive 60 % CBN. Es gibt insgesamt vier Formen und diverse Eckradien. Doch das ist laut Hersteller nicht alles...
Neu ist diese Wendeschneidplatte aus dem Hause Kennametal in den Hartdrehsorten KBH10B und -20B, heißt es. Sie enthalten 45 respektive 60 % CBN. Es gibt insgesamt vier Formen und diverse Eckradien. Doch das ist laut Hersteller nicht alles...
(Bild: Kennametal)

Wie Kennametal jetzt informiert, stehen zum Hartdrehen von Werkstoffen mit einer Härte bis 65 HRC nun zwei neue Hartdrehsorten des Typs KBH10B und KBH20B zur Verfügung. Die CBN-Wendeschneidplatten mit den neuen Sorten wurden, wie es weiter heißt, eigens entwickelt, um beim Drehen von Werkzeugstählen und anderen gehärteten Metalllegierungen nicht nur die Produktivität zu steigern.

„Die neuen Wendeschneidplatten eignen sich etwa für die Serienfertigung gehärteter Zahnräder, Wellen, Lager und anderen typischen Antriebskomponenten, bei denen die Werkzeugkosten pro Teil eine Rolle spielen“, erläutert Robert Keilmann, Produktmanager bei Kennametal.

Auch die Produktivität beim Hartdrehen wird erhöht

Die Wendeschneidplatten enthielten 45 beziehungsweise 60 % polykristallines kubisches Bornitrid (CBN), das zwar schon lange als probates Mittel gelte, wenn die Stückkosten beim Drehen von gehärtetem Stahl möglichst gering sein sollen. Doch KBH10B und KBH20B können noch mehr, verspricht Kennametal: Mit ihnen lassen sich bei geringeren Stückkosten gleichzeitig Produktivitätssteigerungen erzielen.

Das zeichnet die Wendeschneidplatten laut Hersteller aus:

  • Auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten sehr hohe Verschleißfestigkeit durch patentierte Keramikbinderstruktur und TiN/TiAlN/TiN-Beschichtung;
  • Durch die goldfarbene PVD-Beschichtung ist leicht zu erkennen, wann bei einer Wendeschneidplatte die nächste Schneidkante zum Eingriff gebracht werden muss. Dabei ist durch die Schneidennummerierung sichergestellt, dass eine bereits verwendete und verschlissene Schneide nicht noch einmal zum Einsatz kommt;
  • Zwei Schneidkantenausführungen mit Trompetenverrundungsform stehen zur Verfügung um unterbrochene und kontinuierliche Schnitte erfolgreich meistern zu können. In beiden Fällen werden eine erhöhte Standzeit und eine verbesserte Oberflächengüte von bis zu Ra 0,2 erreicht;
  • Die CBN-Wendeschneidplatten werden in vier unterschiedlichen Formen angeboten. Zur Verfügung stehen drei rautenförmige und eine dreieckige Ausführung. Insgesamt gibt es bis zu sechs Schneiden pro Wendeschneidplatte.

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