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Messkupplungen vereinfachen Druckmessung

| Redakteur: Beate Christmann

Um den Systemdruck in hydraulischen Produktionsanlagen und Maschinenteilen zu überprüfen, müssen Instandhalter Mess- und Anzeigegeräte anschließen. Messkupplungen von Stauff machen diesen Vorgang auch während des laufenden Betriebs unter vollem Systemdruck bis zu 630 bar einfach und sicher. Zudem ermöglichen sie das Entlüften sowie die Entnahme von Fluidproben.

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Sichere und verlustfreie Abdichtung: Schnittdarstellung einer Einschraub-Messkupplung SMK mit Kugelventil der Braureihe Stauff Test 20.
Sichere und verlustfreie Abdichtung: Schnittdarstellung einer Einschraub-Messkupplung SMK mit Kugelventil der Braureihe Stauff Test 20.
(Bild: Stauff)

Neben dem Fluidstrom gilt der Druck als relevante Kenn- und Messgröße in der Hydraulik. Entsprechend ist die Messung des Systemdrucks die wichtigste und am häufigsten eingesetzte Methode zur Überwachung, Steuerung sowie zur vorbeugenden Wartung und Instandhaltung von hydraulisch betriebenen Maschinen und Anlagen. Sie ist somit Grundvoraussetzung für deren wirtschaftlichen Betrieb.

Messkupplungen der Baureihe Stauff Test werden in der Erstausrüstung an geeigneten Positionen im Hydrauliksystem verplant und installiert. Sie erlauben dem Maschinenbetreiber und Instandhalter den einfachen und gleichzeitig sicheren Anschluss von analogen und digitalen Mess- und Anzeigegeräten zwecks temporärer oder dauerhafter Prüfung des Systemdrucks und anderer Faktoren. Bei Bedarf ermöglichen sie darüber hinaus die Entlüftung des Systems sowie die Entnahme repräsentativer Fluidproben, zum Beispiel zur Analyse des Verschmutzungsgrads.

Werkzeugfreies Anschließen

Diese Art der Verbindung erfordert keinerlei Werkzeug und kann auch im laufenden Betrieb unter vollem Systemdruck von bis zu 630 bar (in Abhängigkeit vom Typ der Kupplung) durchgeführt werden. Das in der Messkupplung integrierte Rückschlagventil in Kugel- oder Kegelausführung öffnet erst nach Anschluss des Messgeräts mittels entsprechender Adapter und Schläuche. So wird eine sichere und verlustfreie Abdichtung der Verbindung garantiert.

Messkupplungen von Stauff werden in der Fertigung nach Einsetzen der innenliegenden Ventilkomponenten und Dichtungen nicht vercrimpt, sondern vollautomatisiert mit einem Einschraubnippel verschlossen. Diese Bauweise trägt nicht nur zu Präzision und Prozesssicherheit während der Produktion bei, sondern sichert auch die ordnungsgemäße Funktion der Kupplung unter dauerhafter Belastung. Die Vibrationssicherung verhindert die ein selbsttätiges Lösen der Metallschutzkappe bei Schwingungen in der Anlage.

Stauff setzt bei der Verarbeitung seines Programms an Messkupplungen aus Stahl konsequent auf Zink/Nickel-Oberflächen mit mehr als 720 Stunden Beständigkeit gegen Rotrost/Grundmetallkorrosion in der Salzsprühnebelkammer nach DIN EN ISO 9227. Die chrom-VI-freie Beschichtung übertrifft somit höchste Anforderungen hinsichtlich Beständigkeit und Langlebigkeit und ist gleichzeitig konform mit den gültigen ELV-, Reach- und Rohs-Richtlinien. Ausführungen aus Edelstahl V2A und V4A sind in der Regel ab Lager verfügbar. Alternative Werkstoffe und Oberflächen sind bei Bedarf auf Anfrage erhältlich.

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