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Das PAC3200 ermittelt über 50 unterschiedliche elektrische Messgrößen, das PAC4200 über 200. Neben dem Stromwert lassen sich auch der cos j sowie die Leistung präzise darstellen. Vor allem die Erfassung von Leistungsspitzen spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.
Lastspitzen beim Thermoformen mit Messungen vermeidbar
Denn die Bezugsverträge mit den Energieversorgern (EVU) orientieren sich an der maximal benötigten elektrischen Leistung sowie an den Überschreitungen der für ein Jahr definierten Energiehüllkurve. Mit den Messgeräten lässt sich beides sehr exakt darstellen, sodass Anwender gezielt darauf reagieren können, um Geld zu sparen, beispielsweise durch zeitversetztes Einschalten von Maschinen oder durch eine exakte Anpassung von Produktionszyklen.
Sowohl das PAC3200 als auch das PAC4200 besitzen einen Profibus- oder einen Ethernet-Anschluss. Auf diese Weise lassen sich die Geräte einfach in die Maschinensteuerung integrieren, aber auch über ein Standardnetzwerk an ein zentrales Energiemanagement anschließen. Das PAC4200 besitzt zudem einen integrierten Gerätespeicher für die Aufzeichnung von über 4000 benutzerdefinierten Betriebs-, Bedien- und Systemereignissen.
Entsprechende Werteverläufe können somit über grafische Komfortanzeigen und über vier benutzerdefinierbare Anzeigen am hinterleuchteten LC-Display dargestellt werden. So erkennt der Bediener zum Beispiel im Vorbeigehen, wann Energiespitzen auftreten, und gewinnt einen schnellen Eindruck über das Verhalten der einzelnen Produktionszyklen (Heizen, Formen, Kühlen).
Halogenstrahler sparen ein Drittel der Prozessenergie beim Thermoformen
Der Maschinenhersteller schätzt, mit Halogenstrahlern in der Thermoumformung mehr als ein Drittel an Energie im Vergleich zu Quarzstrahlern einzusparen. Der durchschnittliche Energieverbrauch mit Quarzstrahlern liegt nach ersten Messungen bei Einzelplatzmaschinen bei etwa 0,59 kW/kg.
Da für die Authentizität der gewonnenen Werte auch die Präzision der Messung entscheidend ist, besitzen die Siemens-Geräte eine hohe Messgenauigkeit für Energie, nämlich Klasse 0,2 gemäß IEC61557-12. Somit sind sie in der Lage, die elektrische Arbeit in gemittelten Viertelstunden-Takten zu erfassen, die auch die EVU für ihre Berechnung heranziehen. Diese lassen sich dann direkt in das zentrale Energiemanagement übernehmen.
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