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Die Vakuumpumpen hat Geiss zwecks besserer Energieeffizienz bereits erfolgreich angepasst. Der Lärm und der hohe Energieverbrauch der im Dauerbetrieb laufenden Pumpen führten immer mal wieder dazu, dass Bediener bei Versuchen die Pumpe doch einmal abschalteten. Daraus resultierte das Risiko, dass man beim nächsten Takt vergaß, sie wieder einzuschalten. Die Pumpen laufen daher jetzt zwischen zwei frei programmierbaren Druckstufen.
Druckstufen senken Verbrauch der Vakuumpumpe beim Thermoformen
Bei Erreichen des oberen Abschaltpunktes (gemeint ist der Punkt des höchsten oder stärksten Vakuums) schaltet die Vakuumpumpe ab. Bei Unterschreiten des unteren Abschaltpunktes schaltet sie wieder ein. Mit dieser Schaltung sollen nach Angaben von Geiss bis zu 80% des Energieverbrauches der Vakuumpumpe eingespart werden. Für seine Kunden bedeute dies eine Kostenreduzierung von mehr als zwei Euro pro Schicht und Pumpe.
Insbesondere glasklare Formteile können nun reproduzierbar mit sanfterem Druck und bespannte Werkzeuge ohne Abformung der Textur mit geringerem Verschleiß der Bespannung verarbeitet werden, heißt es weiter. Bei kleineren Formvolumina schaltet sich die Vakuumpumpe gegebenenfalls nur alle paar Takte überhaupt erst wieder ein. Beide Schaltpunkte werden mit abgespeichert und stehen bei Wiederholung wieder exakt zur Verfügung.
Neue Thermoformmaschinen mit angepasster Vakuumpumpensteuerung
Neue Thermoformmaschinen von Geiss werden bereits mit der angepassten Vakuumpumpensteuerung ausgerüstet. Die Energiemessgeräte werden optional angeboten. Ältere Thermoformmaschinen können ohne Weiteres damit nachgerüstet werden.
* Klaus-Peter Welsch ist Verkaufs- und IT-Leiter bei der Geiss AG in 96145 Sesslach
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