Suchen

Feinschleifen Mikrokomponenten brauchen besondere Feinbearbeitung

| Autor: Stéphane Itasse

Starkes Wachstum erfordert neue Kapazitäten, manchmal auch schnell. So ist es auch der MPS Micro Precision Systems AG ergangen, die ohne Qualitätseinbußen ihren Ausstoß steigern wollte. Eine bestimmte Feinschleifmaschine hat dann das Rennen gemacht.

Firmen zum Thema

Bestückung der Feinschleifmaschine Spiro F5 mit Mikrokomponenten.
Bestückung der Feinschleifmaschine Spiro F5 mit Mikrokomponenten.
(Bild: Supfina Grieshaber )
  • Ein starker Anstieg des Produktionsvolumens für Mikrokomponenten zwang MPS Micro Systems dazu, die Bearbeitungskapazität ohne Qualitätseinbußen zu erweitern.
  • Kurze Rüstzeiten machen die Feinschleifmaschine produktiv: Über 130.000 Mikrokomponenten sind seit der Auslieferung bearbeitet worden.
  • Benutzer äußern sich positiv zu Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit der Feinschleifmaschine.

Mikrokomponenten und Mikromontagen im Reinraum für Optik über Medizin bis hin zur Wissenschaft sind die Domäne des Schweizer Unternehmens MPS Micro Precision Systems. Um die Expansion zu bewältigen, entschieden sich die Verantwortlichen in Biel zusammen mit ihrem Partner Perfecbore für die Feinschleifmaschine Supfina Spiro F5, wie der Hersteller Supfina Grieshaber, Wolfach, mitteilt.

Mittlerweile wurden bereits über 130.000 hochpräzise Mikrokomponenten bearbeitet. Neben Zuverlässigkeit und Präzision bietet die Feinschleifanlage auch Vorteile in der Bedienung, wie es heißt. „Sowohl die Ergonomie der Maschine als auch die Benutzerfreundlichkeit überzeugen in der täglichen Arbeit. Schnelle und unkomplizierte Einstellungen ermöglichen einen vielseitigen Einsatz der Maschine“, sagt Eric Beeler, Surface Treatment Manager bei MPS.

Vor allem Präzision von der Feinschleifmaschine gefordert

Mit einem vollen Lastenheft trat MPS bezüglich einer neuen Feinschleifmaschine an Supfina und Perfecbore heran, wie der Maschinenbauer weiter berichtet. Gute Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit und geringer Platzbedarf der Maschine waren bei der Kaufentscheidung entscheidend.

Der Hauptfokus jedoch lag auf der Präzision in der Bearbeitung. Dabei geht es um Nanometer, damit nachfolgende Bearbeitungsvorgänge problemlos durchgeführt werden können und das Endprodukt den Anforderungen an Leistungsfähigkeit und minimale Reibung gerecht wird. Für den Beweis der nachhaltigen Erfüllung der Bearbeitungsstandards hat Supfina eigens für MPS ein Verifizierungsprojekt durchgeführt.

Bildergalerie

Der Grundstein der Zusammenarbeit zwischen Supfina, Perfecbore und MPS wurde bereits früh gelegt. „Supfina machte von Anfang an einen sehr guten Eindruck aufgrund ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit sowie der Qualität der Zusammenarbeit und Kommunikation. Obwohl die Spiro F5 als Neuheit auf den Markt kam, entschieden wir aufgrund unseres professionellen Austauschs schnell auf eine Anschaffung der Maschine“, sagt Michael Bazzan, Deputy Production Manager. Neben dem Planungsprozess half schneller und enger Kontakt auch bei der Auslieferung und Inbetriebnahme. So fand die montiert gelieferte Feinschleifmaschine sofort ihren Platz in der Produktionshalle und konnte schnell eingesetzt werden. Die intuitive Bedienung sorgte darüber hinaus für eine einfache Eingewöhnung der Mitarbeiter.

Kurze Rüstzeiten und genaue Bearbeitung

Zudem profitiert der Schweizer Hersteller von der gesteigerten Flexibilität, welche die Feinschleifmaschine durch kurze Rüstzeiten ermöglicht. Auch der Fokus Supfinas auf Bearbeitung im Mikrometerbereich verschaffte eine gesteigerte Produktionsrate ohne Einschnitte bei der Bearbeitungsqualität hinnehmen zu müssen.

Die Zusammenarbeit zwischen MPS und Supfina belegt damit weiter die Nachfrage nach Spiro-Feinschleifmaschinen. Als kleinster Vertreter der Serie bietet die Spiro F5 eine präzise Bearbeitung von Werkstücken bis zu einem Durchmesser von 150 mm und mit einem Maximaldruck von 400 daN. Geht es um das Feinschleifen von Werkstücken mit einem Durchmesser von 5 bis 220 mm, bietet Supfina nach eigenen Angaben mit der Spiro F7 eine wirtschaftliche Alternative und mit bis zu 1800 daN mehr Kraft in der Bearbeitung. Als jüngster Vertreter der Serie gab die F12 unlängst ihr Debüt. Mit einem Werkzeugdurchmesser von 1160 mm ist sie entsprechend für die Bearbeitung von großen Werkstücken bis 420 mm Durchmesser mit besonderen Anforderungen konfiguriert. Für alle Modelle der Spiro-Baureihe legt Supfina laut eigener Mitteilung Wert auf individuelle Anpassungen für die Herausforderungen der Kunden. Standen bei der MPS AG Anforderungen an prozesssichere Präzisionskriterien im Fokus, bietet Supfina seinen Kunden, neben der breiten Maschinenpalette als Full-Liner, unter anderem eine individuelle Automation, um Takt- und Rüstzeiten zu verringern und somit die Produktivität zu steigern.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46215647)

Über den Autor

 Stéphane Itasse

Stéphane Itasse

, MM MaschinenMarkt