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Präzisionsfertigung Mikrometergenaue Pressstempel für Sinterzahnräder

| Redakteur: Peter Königsreuther

Formenbau Sauter beherrscht die Fertigung hochpräziser Hartmetallstempel für das Sintern von Zahnrädern, heißt es. Dabei hilft die große Erfahrung in Sachen Drahterosion.

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Zahnräder aus Sintermetall werden mit einem Stempel aus Hartmetall gepresst, wie hier einer im Bild zu sehen ist. Die Formenbauer bei der Sauter GmbH fertigen solche Pressstempel mit maximal 200 mm Länge, heißt es. Und diese wichen von der idealen Zylinderform um nur höchstens 3 µm ab.
Zahnräder aus Sintermetall werden mit einem Stempel aus Hartmetall gepresst, wie hier einer im Bild zu sehen ist. Die Formenbauer bei der Sauter GmbH fertigen solche Pressstempel mit maximal 200 mm Länge, heißt es. Und diese wichen von der idealen Zylinderform um nur höchstens 3 µm ab.
(Bild: Sauter )

Zahnräder aus Sintermetall werden mit einem Stempel aus Hartmetall gepresst. Formenbau Sauter fertigt solche Pressstempel mit Längen bis 200 mm, die von der idealen Zylinderform höchstens um 3 µm abweichen, betont das Unternehmen. Das sorgt für einen exakten Rundlauf. Diese Präzision wird ergänzt durch scharfe Kanten der Zähne mit Innenradien von 0,2 mm sowie eine geforderte Oberflächenrauigkeit von Ra = 0,2.

Nur wenige Werkzeug- und Formenbauer trauen sich das zu

Um solche Teile überhaupt fertigen zu können, nutzt Sauter seine große Erfahrung in der Drahterosion.

Für eine maximal mögliche Standzeit des Werkzeugs und dadurch eine möglichst hohe Ausbringung beim Herstellprozess müssen der Pressstempel und die dazugehörende Matrize möglichst spielfrei ineinander passen, so die Experten zur Hauptanforderung, der sie sich stellen müssen. Geometrisch dürfe der 120 mm lange Stempel möglichst nicht von der idealen Zylinderform abweichen. Jeder Mikrometer Abweichung sei einer zu viel. Deshalb würden sich an solche Aufgabenstellungen nicht viele Werkzeugbauer herantrauen.

Für die Beantwortung der komplex angelegten Herstellungsfragen hat Formenbau Sauter aber eine prozesssichere Antwort gefunden, heißt es weiter. Der besondere Clou betrifft die sichere Fixierung des Werkstücks, denn die sorgt dafür, dass der Anschnitt nicht mehr nachbearbeitet werden muss, verrät Sauter. Damit habe man nicht nur einen Prozessschritt eingespart – sondern vor allem eine Quelle für Ungenauigkeiten und damit fehlerhafte Produkte eliminiert. Nicht zuletzt erhöhe sich produzierbare Stückzahl der Stempel.

Das Endergebnis sind präzise und leise laufende Zahnräder

Der Pressstempel besteht aus Hartmetall, damit die Standzeit maximiert werden kann, erklärt Sauter. Zunächst wird der Stempel per Drahterosion durch einen Schruppschnitt vorgefertigt. Daran schließen sich insgesamt sechs weitere Schnitte an, um die geforderte Genauigkeit und Oberflächengüte zu erreichen, sagen die Experten aus Hirrlingen. Trotz der aufwändigen Fertigung müsse man nur mit einer Durchlaufzeit ab Bestellung von vier Tagen rechnen. Die Materialauswahl und -versorgung seien auch in Zeiten einer Corona-Krise keine große Herausforderung, betont Sauter, weil man über ein umfangreich ausgestattetes Lager an Werkstoffen und Halbzeugen verfüge.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die mit den Stempeln gefertigten Zahnräder überzeugen durch ihre Laufruhe und haben den Abnehmern von Formenbau-Sauter-Produkten bereits erkennbare Wettbewerbsvorteil verschafft, merkt Sauter an. Davon profitiere letztendlich auch das Unternehmen Sauter, denn Mittlerweile habe man schon über 300 solcher Zahnradkerne gefertigt.

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