Servoantriebe Mini-Servoantriebe behaupten sich unter schwierigen Bedingungen
In einer neuen Zahnbürstenherstellungsmaschine ist für den Antrieb der Zusatzachsen extrem wenig Platz vorhanden. Wegen seiner Kompaktheit konnte dafür ein Mini-Hohlwellenantrieb genutzt werden. Darüber hinaus ist er dynamisch und genau genug, um die neue Bündelform des Bürstenkopfes überhaupt zu ermöglichen.
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Die Anforderungen an eine moderne Zahnbürste werden immer umfangreicher. Heutzutage erwartet der Endkunde mehr als nur eine simple Bürste – er erwartet vielmehr ein Zahnpflegewerkzeug, das so konstruiert ist, dass es auch die Zahnzwischenräume optimal reinigt oder zur Entfernung von Plaque und Zahnstein in der Lage ist. Selbst für die Zungenreinigung sollte eine moderne Zahnbürste geeignet sein.
So unscheinbar sie auch aussehen mag, so kann in einer modernen Zahnbürste dennoch ein umfangreiches konstruktives Know-how stecken. Die Form, Stellung und Ausrichtung der einzelnen Borstenbündel entscheidet darüber, ob das Produkt tatsächlich nur eine gewöhnliche Zahnbürste oder doch eher ein komplexes Zahnpflegesystem ist. Wer sich in diesem Markt vom Wettbewerb abheben will, muss innovative Produkte anbieten, die diesen komplexen Anforderungen gerecht werden und im Idealfall darüber hinaus noch Zusatzfunktionen bieten.
Die Maschinen der Zahoransky AG sind dafür ausgelegt, genau solche High-End-Zahnbürsten in großer Stückzahl herzustellen. Die zum Patent angemeldete Kinematik ermöglicht ein völlig neues Zahnbürstendesign. Zur Optimierung der Produktfunktionen wurde eine neue Maschine in Betrieb genommen, die sogenannte Langlöcher in Zahnbürsten in verschiedenen Winkeln bestopfen kann.
Patentierte Kinematik ermöglicht neuartige Lochfelddesigns
Erst mit der neuen Kinematik der aktuellen Maschine lassen sich nunmehr Lochfelddesigns herstellen, die sich stark von herkömmlichen Zahnbürstendesigns mit runden Bündellöchern unterscheiden und mit denen sich ganz bestimmte Reinigungseffekte erzeugen lassen. Außerdem ermöglicht es die neue Technik, die für die Fixierung der Borstenbündel im Bürstenkörper zuständigen Anker in unterschiedlichen Schräg- oder Drehlagen in die Bündellöcher einzusetzen, um Berührungen benachbarter Anker untereinander oder Beschädigungen des Bürstenkörpers zu vermeiden.
Es gibt zwar schon Maschinen, bei denen die Bürstenkörper-Aufnahmen drehbar an einer Trommel gelagert sind, doch bieten diese nicht die Möglichkeit, die Schräge der Anker innerhalb eines Bürstenkörpers für verschiedene Bündellöcher zu variieren. Bei der neuen Maschine sind die Bürstenkörper-Aufnahmen drehbar um eine parallel zur Stopfrichtung verlaufende Achse an der Trommel gelagert, sodass jeweils zwei paarweise gegenüberliegende Bürstenkörper-Aufnahmen miteinander in Antriebsverbindung stehen (Bild 1 – siehe Bildergalerie).
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