Exone Mit Gießformen aus dem 3D-Drucker Gewicht einsparen
Auf der Euromold 2013 zeigte der Sanddruck-Spezialist Exone anhand zahlreicher Beispiele, wie durch optimierte Konstruktionen von Antiebskomponenten, Pumpen oder Scharnieren deutlich Gewicht eingespart werden kann.
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Der Sanddruck-Spezialist Exone stellt zum einen Sandformen für Gussbauteile sowie die dafür nötigen 3D-Drucker her, bietet aber andererseits auch Endprodukte an. Beispiele aus der Flugzeug- und der Automobilindustrie zeigen, welches Potenzial in diesem additiven Verfahren steckt und bereits industriell genutzt wird. So konnte beispielsweise für den Magnesiumkörper einer Hydraulikpumpe, die in Turbinen zum Einsatz kommt, eine Gewichtseinsparung von 100 % erreicht werden. Weitere Beispiele, die ebenfalls auf der Euromold ausgestellt sind, finden sich im Antriebsmodul von Leichtbauflugzeugen, in Helikoptern oder beim Scharnier der Frachtklappen von Flugzeugen. Durch additive Fertigung ist eine völlig neue Konstruktion und Produktion in einem Teil möglich. Wie Rainer Höchsmann, Geschäftsführer von Exone, berichtete, wurde vorher aufwendig konstruiert, produziert und zusammengefügt; Toleranzen einzuhalten war schwierig. Doch gerade in der Flugzeug- und der Automobilindustrie konnten mit 3D-Druck deutliche Gewichtseinsparungen und Verbesserungen der Konstruktion realisiert werden.
Im Gespräch kündigte Rainer Höchsmann außerdem an, dass Exone ab dem nächsten Jahr neben Sanddruck auch 3D-Druck in Metall anbieten wird. Diese Dienstleistung werde aus den USA nun nach Augsburg geholt
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