Physikalisches Schäumen

Mit neuer Mucell-Schnecke von Krauss-Maffei mehr Plastifizierleistung

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Mucell-Versuche mit unterschiedlich gefüllten Thermoplasten

Das Team von Krauss-Maffei untersuchte dazu die Kunststoffverarbeitung mit bisher vorhandenen und mit der neu entwickelten Schnecke mit Polypropylen (PP) mit unterschiedlichen Fließindizes (MFI 11 und MFI 44). Der Kunststoff war mineralisch gefüllt mit Gasfaseranteilen von 20 und 30 (LGF) Prozent. Auch ABS (Acrylnitrilbutadienstyrol) und PA6 (Polyamid) mit einem Glasfaseranteil von 30 Prozent wurden so getestet. Je nach gewähltem Compound und eingestellten Parametern (wie zum Beispiel Staudruck) änderte sich die Plastifizierleistung. Weil die Mucell-Anwender weltweit unterschiedlichste Kunststoffe verarbeiten, muss die neue Universalschnecke diese Vielfalt letztlich abbilden können. Der Dreizonenbereich wurde deshalb eingängig ausgeführt (bei PA6 GF30 wäre zweigängig noch besser), die M-RSP mit Ball Check (für hochviskose Materialien ist auch ein Wendelscherteil möglich).

Weiterer Meilenstein des physikalischen Schäumens erreicht

Die gründliche Forschungsarbeit brachte über die HPS-Physical Foaming hinaus einen weiteren Nutzen. Denn Krauss-Maffei verfüge nun über einen Wissensbaukasten, der es ermögliche, speziell auf ein Material abgestimmte Schnecken zu entwickeln – etwa für Kunden, die entsprechende Produkte konstant über einen längeren Zeitraum fertigten. Das modulare Konzept ist auch hier hilfreich für schnelle Vorabtests. Das physikalische Schaumspritzgießen sei und bleibe also eine Zukunftstechnologie, die – getrieben vom Wunsch nach Kosten-, Energie- sowie Ressourcenersparnis – immer mehr an Bedeutung gewinne. Die neue Universalschnecke kann laut Krauss-Maffei als ein Meilenstein der Mucell-Weiterentwicklung betrachtet werden.

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