Schleifsoftware Mit Toolroom 2016 spielend einfach zum individuellen Zerspanungswerkzeug

Redakteur: Jürgen Schreier

Neben Standardwerkzeugen werden individuelle Sonderwerkzeuge im täglichen Fertigungsprozess immer häufiger benötigt. Die Anforderungen sind je nach Produktion unterschiedlich. Für solche kundenspezifischen Wünsche entwickelte Anca Europe eine neue Version der Schleifsoftware Toolroom, mit der sich leicht unendlich viele Werkzeugdesigns realisieren lassen.

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Zahlreiche Verbesserungen in ToolRoom, wie beispielsweise praktische Übersichten, erleichtern sämtliche Arbeitsschritte, die zur Vor- und Nachbereitung des Werkzeugschleifens gehören.
Zahlreiche Verbesserungen in ToolRoom, wie beispielsweise praktische Übersichten, erleichtern sämtliche Arbeitsschritte, die zur Vor- und Nachbereitung des Werkzeugschleifens gehören.
(Bild: Anca)

Als Standardsoftware ist Toolroom in jede Anca-Anlage integriert. Im gesamten Schleifprozess bietet sie eine große Anwendungsvielfalt – ob beim ersten Werkzeugentwurf, beim Herstellen oder beim Nachschleifprozess. Werkzeugassistenten, integrierte 2D- und 3D-Grafiken, Hilfeabbildungen für alle Parameter sowie bedienerfreundliche Schnittstellen mit Touch-Screen gehören zu den wesentlichen Funktionen, dank denen die Software Anwendern eine hohe Flexibilität ermöglicht. Dank Toolroom lassen sich mit minimaler Designzeit und maximaler Maschinenausnutzung ideale Standard-Bohrer und -Fräser sowie Sonderwerkzeuge anfertigen.

Jan Langfelder, Geschäftsführer der Anca Europe GmbH: „Neben einer hohen Benutzerfreundlichkeit verfügt die Software über effiziente Optionen und praktische Übersichten, die unseren Kunden alle Schleifprozesse vorteilhaft präsentieren. So erleichtern die zahlreichen Verbesserungen in Toolroom, wie etwa im Werkzeugdesign, sämtliche Arbeitsschritte, die zur Vor- und Nachbereitung des Werkzeugschleifens gehören.“

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Variabler Drall jetzt auch für Profilnuten verfügbar

Neue Funktionen gibt es beispielsweise beim Rundschleifen. Hier legten die Anca-Softwareentwickler den Fokus auf hohe Bedienerfreundlichkeit: Der integrierte Fräser- und Bohrerassistent, sämtliche Schleifoperationen, mehrere Geometriedefinitionsmethoden, wie etwa eine Stufen- oder Konustabelle, intelligenter Materialabtrag und weitere Features ermöglichen dem Anwender einen besonders guten Überblick über seine gewählten Parameter.

Ebenfalls neu hinzugekommen sind Möglichkeiten zur Bearbeitung von Profilnuten: Variabler Drall ist nun auch für diese Nutenvariante verfügbar. Ein umfassendes Angebot bietet zudem der Profileditor des Programms, der über eine Profilansicht den Freischliff linear abwandeln lässt. Der Anwender kann den Freiwinkel pro Element ändern sowie variable Fasen- und Freiwinkel festlegen. Neben der Option, Profilabschnitte miteinander zu verknüpfen, kann das Profil auch getrimmt werden. Beim Werkzeug-Design mit Toolroom lassen sich viele Parameter in Sekundenschnelle je nach Anforderung anpassen, sodass Tools – mit individuellen Geometrien versehen – in den gewünschten Anwendungen Höchstleistungen bringen.

Zuverlässige Prozessüberwachung

Schon vor Beginn des Schleifprozesses sieht der Bediener, ob die gewählte Schleifscheibe die selbst geschaffene Werkzeuggeometrie präzise fertigen kann. Während des Vorgangs schützen zahlreiche Fehlermeldungen rechtzeitig vor potenziellen Kollisionen, um beispielsweise die Spannzange zu schützen. Gleichzeitig werden geeignete Korrekturaktionen empfohlen, die den Fehler beheben. Eine besonders praktische Funktion ist das Werkzeug-, Schleifscheiben und Produktionsmanagement – die „Management Suite“.

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