Sparsam Spritzgießen Mit Wittmann Battenfeld auf dem Pfad der Energieeffizienz

Quelle: Pressemitteilung von Wittmann Battenfeld 7 min Lesedauer

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Wie es im Vorfeld heißt, wird Wittmann Battenfeld zur Fakuma sehr energieeffizienteste Spritzgießtechnik präsentieren, was in Halle B1 geschieht. Im Fokus steht etwa die neue Ecopower B8X.

Wittmann Battenfeld fokussiert sich bei seinem Fakuma-Auftritt auf möglichst energieeffizienten Spritzguss. Das demonstriert man zum Beispiel mit der neuen Spritzgießmaschine Ecopower B8X 110/525, die man auf der Messe im Rahmen einer besonderen Produktionszelle erleben kann.(Bild:  Wittmann Battenfeld)
Wittmann Battenfeld fokussiert sich bei seinem Fakuma-Auftritt auf möglichst energieeffizienten Spritzguss. Das demonstriert man zum Beispiel mit der neuen Spritzgießmaschine Ecopower B8X 110/525, die man auf der Messe im Rahmen einer besonderen Produktionszelle erleben kann.
(Bild: Wittmann Battenfeld)

Mit der Entwicklung der Power-Serie hat Wittmann Battenfeld eine Maschinenbaureihe geschaffen, die sich vor allem durch hohe Leistungsstärke und Wiederholgenauigkeit bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch auszeichnet, heißt es. Das gelte besonders für die elektrischen Maschinen der Serien Ecopower und Micropower, aber auch für die servohydraulischen Smartpower-Spritzgießmaschinen. Mit diesen Maschinen für das Kunststoff-Spritzgießen sieht sich Wittmann Battenfeld als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz, was man auf der Fakuma in Friedrichshafen zu beweisen gedenke. Denn um den Besuchern die ökonomischen und technischen Vorteile der der Maschinen und Geräte näher zu bringen, verläuft auf dem Messestand ein Energieeffizienzpfad, der insgesamt neun Stationen umfasst. Die Maschinenexponate, die dort gezeigt werden, reichen von einer Ecopower B8X, über die Micropower und die Smartprimus. Zu erleben ist aber auch die Konzeptmaschine Ecopower DC, die ihre Versorgung einzig und allein aus einer Batterie als Gleichspannungsquelle bezieht, wie Wittmann Battenfeld betont. Hier nun die Highlights im Einzelnen:

Ecopower-Produktionszelle mit Angussrecycling

Wie oben bereits erwähnt, wird Wittmann Battenfeld bei seinem Fakuma-Auftritt 2023 erstmals die neue Ecopower B8X vorstellen, die außer noch weniger Energiebedarf zu haben als die Vorgängerin, noch weitere Vorteile aufweist. Der Maschinenbauer meint vor allem die Innovationen im Bereich der Spritzeinheit, beim Kniehebel und hinsichtlich der Dynamik der Spritzgießmaschine. So ist die neue Spritzeinheit schwenkbar und mit Öl statt mit Fett geschmiert, wodurch es die beweglichen Komponenten leichter haben, was wiederum die Dynamik erhöht. Die Ölschmierung in Kombination mit zusätzlichen Spritzaggregatgrößen wirke sich positiv auf die Energiebilanz aus. Und der Kniehebel wurde auch in Hinblick auf mehr Dynamik sowie in puncto Lebensdauer optimiert. Alles in allem genieße der Anwender beim Spritzgießen so besonders kurze Zykluszeiten. Die Steuerung B8X ist mit im Haus entwickelten Steuerungskomponenten ausgestattet, wie es weiter heißt. Letztere erhöhten die Taktfrequenz, weshalb daraus kürzere Reaktionszeiten auf Sensorsignale und dadurch eine höhere Reproduzierbarkeit der Spritzgussteile bei unverändertem Bedienkomfort und gewohnter Visualisierung resultierten.

Bildergalerie

Die Funktionalität der neuen Ecopower B8X demonstriert man zur Fakuma mit einer Ecopower B8X 110/525 in Kombination mit dem neu entwickelten Wittmann-Angusspicker WX90 als Insiderzelle mit integrierter Ausfallrutsche und S-Max-Zahnwalzenmühle sowie einem WFC120-Durchflussregler. Mit dieser Produktionszelle wird mit einem 8-fach-Werkzeug von Lechner aus Österreich eine Halterung für ein Kletternetz hergestellt, wie der Aussteller wissen lässt. Die Angüsse werden dabei über den in die B8X integrierten WX90 entnommen und direkt in die in die Maschine integrierte Mühle befördert. Dort werden sie vermahlen und in den Prozess zurückgeführt. Die neue Ecopower B8X steht ab der Fakuma dann in einem Schließkraftbereich von 550 bis 1.800 Kilonewton für den europäischen Markt bereit.

Weltpremiere für batteriebetriebe Spritzgießmaschine

Solarzellen auf Halledächern bieten Unternehmen die Möglichkeit, eigenen Strom zu erzeugen und damit Kosten zu sparen, um die Umwelt zu schonen. Wittmann Battenfeld hat sich mit der Frage beschäftigt, ob dieser per Solarzellen erzeugte Gleichstrom nicht auch Spritzießmaschinen antreiben könnte – und zwar direkt, ohne den Umweg über Wechselrichter. Erstmals vorgestellt wurde diese Konzeptstudie auf der K im letzten Jahr. Mittlerweile habe Wittmann Battenfeld weitere Entwicklungsschritte hinter sich gebracht, um dieser Antriebsalternatice für Spritzgießmaschinen Vorschub zu leisten, weil Gleichstrom dabei eine Reihe von Vorteilen mit sich bringe. Denn zum einen können die Energiekosten durch die direkte Nutzung des Solarstroms niedrig gehalten werden und zum anderen lässt sich Gleichstrom auch gut in herkömmlichen Batterien speichern. Er könne so also hervorragend für die Abdeckung von teuren Stromspitzen und die Erhöhung der Versorgungssicherheit dienen. Zusätzlich können durch die Gleichstromtechnik CO2-Emissionen aufgrund der besseren Energieeffizienz und Ressourcenschonung eingespart werden.

Auf der Messe wird das mit einer Ecopower 180/750+ B8X gezeigt. Sie wird mit einem 1-fach-Werkzeug von Kunststofftechnik Grabher aus Österreich Drainagekörper aus Polypropylen herstellen. Dabei hilft ein modifizierter Wittmann-Roboter des Typs WX142 in DC-Ausführung bei der Teilentnahme. Der Roboter bezieht seinen Strom dabei direkt über den Gleichspannungs-Zwischenkreis der Ecopower. Die überschüssige Energie beim Verzögern der Achsen werde gleichermaßen in den Zwischenkreis zurückspeist. Um den Besuchern die DC-Technik live präsentieren zu können, wird die Maschine während der Messe autark vom Messestromnetz über einen Solarstromspeicher versorgt, wie Wittmann Battenfeld betont. Das Ganze funktioniere über modernste ökologische Salzbatterietechnik von Innovenergy. Die Batterie hat eine Kapazität von 45 Kilowattstunden, was mehr als ausreichend ist, um einen unterbrechungsfreien Maschinenbetrieb über acht Stunden zu erreichen, wie der Aussteller anmerkt.

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