Werkzeuge Modulares Frässystem verkürzt die Rüstzeiten

Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit dem modularen Vollhartmetall-Frässystem Garant Top-Cut will die Hoffmann Group den Werkzeugwechsel optimieren.

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Das modulare Frässystem gibt es im Durchmesserbereich von 10 bis 25 mm.
Das modulare Frässystem gibt es im Durchmesserbereich von 10 bis 25 mm.
(Bild: Hoffmann Group)

Die Hoffmann Group bietet mit dem modularen Vollhartmetall-Frässystem Garant Top-Cut eine präzise Plan- und Kegelanlage. Laut Unternehmen können damit große Produktivitätssteigerungen kostengünstig realisiert werden, weil der Fräskopf nur noch in die bestehende Aufnahme geschraubt werden muss.

High-Speed beim Werkzeugwechsel

Der herkömmliche Werkzeugwechsel verursache in der Regel lange Rüstzeiten und Stillstände an den Maschinen, da viele nicht wertschöpfende Arbeitsschritte, wie das Ausspannen, Wechseln, Vermessen, Einspannen und die Eingabe der Korrekturdaten, notwendig seien. Das Top-Cut-System setzt nach Angaben von Hoffmann genau an diesem Punkt an und reduziert besonders bei Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen die Maschinenstillstände erheblich. Die Fräsköpfe müssten lediglich ausgetauscht werden, während die Aufnahme in der Maschine verbleiben könne. So werde der Werkzeugwechsel optimiert. Außerdem garantiert das System hohe Genauigkeit und Variabilität durch Direktadaptionen sowie Aufnahmen in unterschiedlichen Längen und Formen aus Stahl und Vollhartmetall, heißt es weiter.

16 verschiedene Werkzeugtypen in 26 Varianten

Durch 16 verschiedene Werkzeugtypen in 26 Varianten, geschliffen aus Feinstkorn-Hartmetall mit Beschichtungen für Fräsbearbeitungen, sind die Anwender in der Lage, ein breites Spektrum an Werkstoffen zu bearbeiten, betont der Hersteller. Zusätzlich sorge der Durchmesserbereich von 10 bis 25 mm für hohe Varianz. Das Frässystem biete zudem passende Werkzeuge für nahezu jeden Anwendungsbereich. Dazu zählten: Planfräsen, Nutfräsen, Eckfräsen, Kopierfräsen, Vor- und Rückwärtssenken, Reiben, Fasenfräsen, Zirkularfräsen sowie Zentrieren.

Die konische Zentrierung der Kegelführung der Werkzeugköpfe garantiere hohe Rundlaufgenauigkeit während die axiale Planlage gleichzeitig für eine optimale Steifigkeit des Systems sorge. Auch eine hohe Wechselgenauigkeit wird laut Hoffmann durch die Toleranzhöhe am Schneidkopf von unter 20 μm gewährleistet. MM

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