Energie- und Ressourceneffizienz

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Verantwortung definieren

Nachhaltigkeit bedeutet auch, soziale Verantwortung zu übernehmen. Unternehmen engagieren sich daher im Aus- und Weiterbildungssektor.
Nachhaltigkeit bedeutet auch, soziale Verantwortung zu übernehmen. Unternehmen engagieren sich daher im Aus- und Weiterbildungssektor.
(Bild: ©StockPhotoPro - stock.adobe.com)

Sich einer Nachhaltigkeitsinitiative anzuschließen, ist eine bewusste Entscheidung. Mit diesem Schritt verpflichtet sich ein Unternehmen den damit verbundenen Regeln. Diese sind bindend und können nicht nach den eigenen Wünschen abgeändert werden.

Andere Unternehmen wählen einen anderen Weg: Sie veröffentlichen beispielsweise mit dem Jahres- auch einen Nachhaltigkeitsbericht. Diese entwickelten sich in den 1990er-Jahren aus den Umweltberichten und dokumentieren das Engagement sowie die Leistungen von Firmen und Organisationen im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung. In diesen Berichten werden die drei Bereiche der Nachhaltigkeit aufgegriffen: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Wieder andere Unternehmen legen sich selbst entsprechende Richtlinien auf, die Teil der Unternehmenskultur sind.

Nachhaltigkeit einfordern

Einen solchen Verhaltenskodex hat auch Sandvik. Darin beschreibt der schwedische Konzern, wie wichtig ein durch Ethik und Verantwortungsbewusstsein geprägtes Geschäftsverhalten sei. Das schließe den Umgang miteinander innerhalb des Unternehmens ebenso ein wie den respektvollen Umgang mit Kunden und die Verantwortung gegenüber der Umwelt. Das Unternehmen betont dabei auch die persönliche Verantwortung der Mitarbeiter. So werden die Angestellten ermutigt, Verbesserungsvorschläge zum Energiesparen oder anderen Ressourceneinsparungen vorzubringen. Auch wird gefordert, dass sich die Mitarbeiter mit Umweltanforderungen und -risiken beschäftigen und mit Gegenmaßnahmen auseinandersetzen.

Der Verhaltenskodex gilt jedoch nicht für Sandvik allein, auch von seinen Lieferanten erwartet das Unternehmen das „gleiche Maß an Integrität, Ehrlichkeit und ethischem Verhalten“. Speziell für die Zulieferer wurde ebenfalls ein Leitfaden veröffentlicht, der die Verpflichtungen einer Zusammenarbeit definiert. Darin sind nicht nur Arbeitsschutz, Arbeits- und Menschenrechte sowie freie Meinungsäußerung aufgelistet, sondern es werden auch Verpflichtungen hinsichtlich Umweltschutz beschrieben. Neben Umweltrisikomanagement, vorbeugenden Maßnahmen und umweltschonender Technik wird von den Lieferanten ein aktives Engagement sowie die Bereitstellung von Informationen und Dokumentationen hinsichtlich der Umweltverantwortung erwartet.

(ID:44787330)