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Hannover-Messe 2015 Neue Materialien sichern Wettbewerbsvorteile

| Redakteur: Jürgen Schreier

Wachstumsbranchen wie der Automobil- und Flugzeugbau, der Maschinenbau und die Stahlindustrie profitieren entscheidend von neuen Werkstoffen und Leichtbauinnovationen. Dresden gehört zu den großen Kompetenzzentren für neue Werkstoffe und Leichtbau. Vom 13. bis 17. April präsentiert sich der sächsische Material-Standort auf der Hannover-Messe 2015.

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In einem gemeinsamen Forschungsprojekt fertigten Wissenschaftler des Instituts fürLeichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, der Mitras Composites SystemsGmbH, der Leichtbau-Zentrum Sachsen AG und der Porsche AG eine B-Säulen-Demonstratorstruktur in Multi-Material-Design. V.l.n.r.: Dr. Thomas Heber (Abteilungsgeschäftsführer Carbon Composites e. V. Abteilung CC Ost), Dirk Hilbert (1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) und Prof. Dr. Hubert Jäger (Inhaber der Professur für Systemleichtbau und Mischbauweisen an der TU Dresden).
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt fertigten Wissenschaftler des Instituts fürLeichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, der Mitras Composites SystemsGmbH, der Leichtbau-Zentrum Sachsen AG und der Porsche AG eine B-Säulen-Demonstratorstruktur in Multi-Material-Design. V.l.n.r.: Dr. Thomas Heber (Abteilungsgeschäftsführer Carbon Composites e. V. Abteilung CC Ost), Dirk Hilbert (1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) und Prof. Dr. Hubert Jäger (Inhaber der Professur für Systemleichtbau und Mischbauweisen an der TU Dresden).
(Bild: Dresden Marketing)

Technologischer, wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt beruht auf industriellen Neuheiten und Wirtschaftswachstum. Den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern zunehmend Neue Materialien. Vor allem Wachstumsbranchen wie Automobil- und Flugzeugbau, Maschinenbau sowie die Stahlindustrie profitieren entscheidend von neuen Werkstoffen und Leichtbauinnovationen.

Dresden gehört zu den großen Kompetenzzentren für Neue Werkstoffe und Leichtbau – vom 13. bis 17. April präsentiert sich der sächsische Material-Standort auf der Hannover-Messe 2015. Darüber hinaus findet im September 2015 die Premiere des neuen Branchenkongresses „Werkstoffwoche“ in der sächsischen Landeshauptstadt statt.

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Neue Werkstoffe sorgen für Industrie-Innovationen und Wirtschaftswachstum

Neuartige metallische Strukturen, hybride Werkstoffe, Verbundwerkstoffe aus Faserkeramik oder Materialien mit hoher Temperaturbeständigkeit – Materialien mit neuen Eigenschaften und Funktionen ermöglichen völlig neue Produkte. Neue Materialien sorgen dabei beispielsweise im Fahrzeugbau, der Luft- und Raumfahrt, im Maschinenbau oder auch in der Medizintechnik und Prothetik für technologische Innovationen.

Dazu gehören zum Beispiel energieeffizientere Elektroautos und Ultraleichtflugzeug-Konzepte, verträglichere Zahnprothesen und intelligente Sportbekleidung, in die Elektronik vernäht ist. Neue Werkstoffe beeinflussen nicht nur den Erfolg neuer Produkte, sondern sogar ganzer Industrien. Damit helfen sie, neue Märkte zu erschließen, sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und tragen zu einem effizienten Umgang mit Energie- und Rohstoffressourcen bei.

Stahlindustrie setzt auf neue Materialien und Leichtbau

Auch in der Stahlindustrie kommen Neue Werkstoffe immer häufiger zum Einsatz. An hochbelastbaren und kostengünstigen Stählen führt vor allem in der Fahrzeugproduktion auch in Zukunft kein Weg vorbei, soll das Auto in der Massenproduktion bezahlbar bleiben. Hochfeste, flexible und gut verformbare Stähle mit neuen mechanischen und technologischen Eigenschaften reduzieren das Gewicht und damit den Treibstoffverbrauch und sorgen für mehr Sicherheit. Stahllösungen sind kostengünstiger und durch einen geschlossenen Recycling-Kreislauf ressourcenschonender als andere Werkstoffe: Die Herstellung eines Karosserieblechs aus Aluminium beispielsweise erfordert deutlich mehr Energie als die Produktion einer Stahlkarosserie.

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