Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Atlas Copco

Neuer Applikator macht Klebstoffauftrag per Hand präziser

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bonder X heißt der neue Handapplikator von Atlas Copco. Sein Griff ist besonders ergonomisch geformt heißt es. Auch der zusätzliche Stützgriff sowie ein pneumatischer Abzug, der weniger Druck erfordert, sollen die Arbeit erleichtern.
Bildergalerie: 2 Bilder
Bonder X heißt der neue Handapplikator von Atlas Copco. Sein Griff ist besonders ergonomisch geformt heißt es. Auch der zusätzliche Stützgriff sowie ein pneumatischer Abzug, der weniger Druck erfordert, sollen die Arbeit erleichtern. (Bild: Atlas Copco / Rüdiger J. Vogel)

Atlas Copco stellt eine neue, anwendungsflexible Möglichkeit vor, mit der man die Qualität beim manuellen Klebstoffauftrag steigern könne. Es handelt sich dabei um den ergonomisch optimierten Handapplikator Bonder X.

Das Werkzeug eignet sich laut Hersteller für den Karosserierohbau, für Nahtabdichtungen oder allgemein für Nacharbeiten. Bestehende Stationen lassen sich problemlos nachrüsten, heißt es. Das Werkzeug sei optimal ausbalanciert und leichter als seine Vorgängerversionen. Insbesondere sei der Griff deutlich ergonomischer konstruiert und zudem sind ein zusätzlicher Stützgriff vorhanden sowie ein pneumatischer Abzug, der weniger Druck vom Bedinerfinger erfordere.

Mit dem Bonder X, so Cornelius Aichele, der Produktmanager bei Atlas Copco, kommt ein Applikationssystem mit verbessertem Design, das die Qualität der Kleberaupe verbessert weil der Auftrag besser kontrollierbar und so präziser ist. Der typische, sich sonst ausbildende „Hammerkopf“ am Raupenbeginn werde außerdem vermieden, weil die Atlas-Copco-Entwickler die implementierte Ventiltechnik optimiert haben. Dadurch, heißt es, steige die Präzision zusätzlich.

Kleinere Serien amortisieren sich durch präzise Handarbeit schneller

„In vielen Branchen gibt es Anwendungen, bei denen der Klebstoff manuell aufgetragen wird", so Aichele. Selbst die Automobilindustrie setze in einigen Fällen noch auf Handarbeit. Dafür sprächen etwa die bessere Zugänglichkeit und die einfache Anwendbarkeit: „Mit handgeführten Werkzeugen sind Anwender flexibler, und sie können ohne großen Aufwand schnell auch an versteckte Bauteilstellen gelangen", erklärt der Produktmanager. Gelegentlich gehe es auch darum, dass sich die Investitionskosten für kleinere Serien schneller amortisieren sollen.

Eine andere Expertise von Atlas Copco:

Öl-Wasser-Trenner für die Kondensataufbereitung

Drucklufttechnik

Öl-Wasser-Trenner für die Kondensataufbereitung

26.03.18 - Mit dem OSS erweitert Atlas Copco sein Sortiment um einen neuen Öl-Wasser-Trenner für kleinere Druckluftsysteme. Anwender können mit dem Produkt Kosten bei der Kondensat-Entsorgung sparen. lesen

Für gute Zugänglichkeit und weniger Belastung des Bediener-Handgelenks sitzt der Materialschlauch am Bonder X an einem drehbaren Gelenk, heißt es weiter. Der Anschluss für die Materialzufuhr lässt sich in drei Stellungen fixieren, und zwar oben, unten und seitlich. Dadurch behindere der Schlauch den Bediener deutlich weniger. An einer Halterung an der Oberseite kann das Werkzeug an einem Balancer aufgehängt werden, was den Mitarbeiter zusätzlich schont, so Atlas Copco. Ein spezieller Hitzeschutz reduziere das Risiko von Verletzungen.

Alte Systeme können einfach ausgetauscht werden

Die Produktlinie SCA von Atlas Copco, heißt es, bietet ein umfangreiches Portfolio an manuellen und automatisierten Klebesystemen. Die unter dem Kürzel HAK vertriebenen Handapplikatoren werden nun durch die Bonder-X-Serie ersetzt. Anwender, die mit den manuellen Auftragssystemen HAK 700 oder HAK 400 von SCA arbeiten, könnten diese Applikatoren einfach gegen den Bonder X austauschen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45386761 / Verbindungstechnik)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Der zerspanende Roboter auf dem Prüfstand

Zerspanende Roboter

Der zerspanende Roboter auf dem Prüfstand

07.12.18 - Sie sind günstiger geworden, genauer und auch steifer. Roboter bieten bereits jetzt in gewissen Industriebereichen gute Einsatzmöglichkeiten, so auch in der Zerspanung. Auf dem Technologietag „Zerspanen mit Robotern“ diskutieren Industrie und Forschung im Zweijahresrhythmus über die Entwicklung auf diesem Gebiet. lesen

Deutschlands KI-Vorreiter auf einen Blick

Künstliche Intelligenz

Deutschlands KI-Vorreiter auf einen Blick

04.12.18 - Deutschland soll Technologieführer für Künstliche Intelligenz (KI) werden, so das Ziel der Bundesregierung. Wo in Deutschland KI-Anwendungen entwickelt und angewendet werden, zeigt eine KI-Landkarte. lesen

Cobots machen 3D-Druck konkurrenzfähig

Additive Fertigung trifft Robotik

Cobots machen 3D-Druck konkurrenzfähig

06.12.18 - Voodoo Manufacturing betreibt inmitten von Brooklyn eine 1700 m2 große 3D-Drucker-Farm mit über 160 Geräten. Um noch effizienter zu werden, übernimmt ein mobiler, kollaborativer Roboter von Universal Robots das Be- und Entladen der Druckplatten. lesen