Ruhe vor dem Sturm!

Noch mehr Insolvenzen im Maschinenbau und bei Metallwaren möglich

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Das kann man tun, um den kreisenden Pleitegeier zu rupfen!

Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten benötigten deshalb dringend strategische Antworten auf die aktuellen Herausforderungen. Wilde, der Sanierungsexperte bei Falkensteg ist, betont dabei die Notwendigkeit – vor allem bei der Vorbereitung auf Bankengespräche: „Unternehmen sollten verschiedene Szenarien vorbereiten! Insbesondere etwa im Hinblick auf die globale Marktlage der Automobilindustrie.“ Eine nach unten sensibilisierte Planung sei dabei entscheidend, um alle Risiken – von geopolitischen Spannungen bis hin zu Handelszöllen – realistisch abzubilden. Ein weiterer Fokus sollte auf dem aktiven Working Capital Management liegen. Denn durch ein striktes Forderungs- und Vorratsmanagement, die umgehende Klärung von Reklamationen (insbesondere im Maschinenbau) sowie durch die Überprüfung und Nachverhandlung von Zahlungszielen könnten Unternehmen ihre Liquidität signifikant verbessern. Wilde macht klar: „Jeder Euro, der im Umlaufvermögen gebunden ist, fehlt bei der Krisenbewältigung!“ Der Falkensteg-Mitarbeiter rät außerdem zu einer dynamischen Szenario-Planung. Denn die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie und dem Ukrainekrieg hätten gezeigt, wie schnell Märkte kippen könnten. „Unternehmen müssen heute Worst-Case-Szenarien genauso einpreisen wie realistische Prognosen – nur so bleiben sie handlungsfähig“, empfiehlt er. Dabei hat er vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Blick. Denn vielen Mittelständlern fehlten die finanziellen Puffer, um längere Durststrecken zu überstehen. Ohne klare Krisenstrategie sei in diesem Umfeld die Pleitewelle so gut wie sicher.

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