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Betriebserfahrungen gepaart mit Opex-Beratungs-Know-how
Pragmatische Ansätze und praxisnahe Antworten muss es aber nicht nur von den großen Beratungsunternehmen geben. Auch Ehemalige, Ingenieure, die ihre Erfahrungen mit einem gewissen Beratungs-Know-how ergänzen, finden hier ein umfangreiches Betätigungsfeld. Einer von ihnen ist Heinrich Hillinger, der seinen eigenen Weg zu Opex entwickelt hat: Der Maschinenbauer nennt seinen Ansatz den dynamischen Optimierungsprozess (DOP). Im Kern bezieht sich seine Vorgehensweise auf die dynamische Optimierung von Produkten, Leistungen, Mehrwerten, Kunden- und Mitarbeiterbindungen, Engpässen und Werten. Die Methode bezieht sich auch auf die Geschwindigkeit und Qualität von Prozessen und den Service sowie das Image und die Kultur der Organisation, des Unternehmens. Ziel ist es, eine Kultur mit Anreizen für Erfolge, Exzellenz, Innovationen und Leistung aufzubauen.
Die sechs Hauptsäulen von DOP nennt Hillinger Führung (empathisch, stark, motivierend, mit Anreizen), Innovationen (kreatives Klima), Revolution (große Sprünge und Veränderungen), HOM (holistisches Organisationsmodell), KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und TQM (Total Quality Management). Sie alle sind die Voraussetzungen, sie sind wesentlich und tragend für den starken Erfolg dieses Führungswerkzeugs und sie sollten in allen Bereichen eines Unternehmens im Gleichgewicht wirken. Die Schwächung einer Säule gefährdet die Effizienz und schafft vermeidbare Engpässe und Störungen in den Prozessen.
Doch Hillinger spricht auch die Probleme an, die ihm in seiner Tätigkeit immer wieder begegnen: Das Beharrungsvermögen von Menschen und Organisationen steht im Widerspruch zur stetigen, dynamischen Veränderung, Verbesserung und Optimierung. Klar ist ihm, dass auch die Einführung seines eigenen Systems von den aktiv Beteiligten im Unternehmen viel Geduld und Beharrlichkeit verlangt und eine intensive Begleitung durch die oberste Führungsebene benötigt.
Dieser Aspekt taucht in den Beiträgen zum Wochenthema (Suchbegriff: "OPEX") häufiger auf. Angelehnt an die Struktur des Fraunhofer-IAIS beleuchtet jeder Beitrag zudem einige oder alle der Aspekte, gut erkennbar mit einem eigenen Icon hervorgehoben. Sie sollen als roter Faden dienen und die wichtigsten Aspekte von Opex hervorheben:
- Strategie: Ziele und Leitplanken
- Produkte: Leistung nach außen
- Organisation: Strukturen im Inneren
- Prozesse: Abläufe im Inneren
- Kultur: Selbstverständnis
- Assets: Optimale Betriebsmittelnutzung
Um das komplexe Thema Operational Excellence aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, haben sich die Experten in der Redaktion auf die Recherche begeben mit Fragen wie: „Was bedeutet Opex für Unternehmen meines Fachgebietes? Wie weit sind Hersteller beim Thema bereits? Welche Hilfen für die speziellen Herausforderungen meines Themengebietes gibt es? Welche Exzellenz-Beispiele aus meinem Themenumfeld gibt es, von denen man lernen kann? Wo lauern Widerstände gegen das Konzept oder kritische Stimmen?“ MM
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