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Beschaffungsmanagement

Per Online-Auktion preiswert einkaufen

| Autor / Redakteur: Bernhard Höveler / Jürgen Schreier

Der Auktionshammer fällt immer häufiger nur noch symbolisch.
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Der Auktionshammer fällt immer häufiger nur noch symbolisch. (Bild: Public Domain Bild (CC0))

Online-Auktionen, auch E-Auktionen genannt, haben sich im B-to-B-Bereich als Beschaffungsinstrument etabliert. Dabei lassen sich mehrere Auktionsformen unterscheiden. Unternehmen sollten diese kennen und wissen, was bei der Auktionsvorbereitung und -durchführung zu beachten ist.

Auktionen wurden im Internet erstmals 1993 über textbasierte Newsgroups durchgeführt. Seitdem erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Studien zeigen: Bereits 50 % der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Beschaffungsvolumen von über 100 Mio. Euro im Jahr nutzen E-Auktionen als Beschaffungsinstrument. Sie wickeln im Schnitt fast 20 % ihres Volumens über E-Auktionen ab. Tendenz steigend!

Zahl der Auktionen steigt jährlich um 10 bis 15 %

Einige Unternehmen schreiben bereits über 30 % ihres kompletten Beschaffungsvolumens über Auktionen aus, und die Zahl der Auktionen steigt jährlich um 10 bis 15 %. Dominierende Nutzer sind die Automobilindustrie und der Handel. Dabei gilt jedoch festzuhalten: Der Beschaffungsprozess als reine Auktion ohne Interaktion mit den Lieferanten kommt heute noch selten vor. Realitätskonformer ist es deshalb, von auktionsintegrierten Beschaffungsprozessen zu sprechen. Denn zumeist wird in den Auktionen ausschließlich der Preis bestimmt.

Die verschiedenen Auktionsformen

Bei der englischen Auktion (auch mündliche, offene oder „Descending-bid-Auktion“ genannt) werden die Gebote der Lieferanten von einem relativ hohen Startpreis ausgehend sukzessiv gesenkt, bis nur noch das Gebot eines Lieferanten übrig bleibt. Dieser erhält den Zuschlag mit einem Preis in der Höhe seines letzten Gebots. Die englische Auktion ist sehr transparent, denn jeder Lieferant kennt ohne zu wissen, welche Lieferanten mitbieten, jederzeit die Gebote der Wettbewerber und kann sein Gebot entsprechend anpassen.

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