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Zum Kern-Know-how zählen Pick-&-Place-Anwendungen für Weiss. „Wir bieten sowohl die mechanische Lösung Pick-o-Mat, bei der die Bewegungen von zwei zentralen Kurven gesteuert werden, als auch die Handlinggeräte der Baureihe HP140 an, bei welcher die Bewegung verschleißfrei über Linearmotoren erzeugt wird“, führt Franz Oebels, Business Unit Manager Direktantriebe der Weiss GmbH in Buchen, aus. „Die Ausführung mit Linearmotoren erlaubt eine permanente Rückmeldung zur Position oder zu den Prozesskräften und sorgt für eine sehr kompakte und schmale Bauweise, die eine große Flexibilität bei der Integration in die Kundenmaschine ermöglicht.“
Marktaussichten für Pick-&-Place-Anwendungen sind sehr positiv
Die Marktaussichten für Pick-&-Place-Anwendungen werden von allen befragten Anbietern als sehr positiv eingeschätzt. So verweist Gerald Mies auf die IFR-Statistik, nach der 2009 die Applikationen Verpacken sowie Pick & Place als eine der wenigen den Robotereinsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern konnten. „Die relevanten Branchen sind die Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik-, Elektronik- und Solarindustrie. Dort ist das Automatisierungspotenzial groß“, prognostiziert der Fanuc-Manager, „weil der Einsatz von Robotern sich noch in den Anfängen befindet. Entsprechend gehen wir von einem großen Marktpotenzial aus.“
Das sieht auch Adept-Chef Melis so: „Viele Aufgaben findet man in der Lebensmittelbranche, zum Beispiel das Verpacken von Keksen und Pralinen oder frischen und gefrorenen Lebensmitteln. Dort sehen wir derzeit das größte Wachstumspotenzial.“
Immer mehr Montageprozesse werden automatisiert
Laut Schunk-Experte Poguntke wächst der Markt für hochpräzise Pick-&-Place-Anwendungen rasant. „Immer mehr Montageprozesse in Europa, Asien und den BRIC-Staaten werden automatisiert. Das betrifft die Elektronikindustrie genauso wie die Kunststoffindustrie, die Medizintechnik, die Pharmaindustrie sowie den Bereich der Haushaltswaren und Freizeitgüter.“ Schunk sieht es als eine zentrale Aufgabe an, möglichst wirtschaftliche Lösungen zu etablieren. „Dabei vereinen wir die Themen Leichtbau, Ventiltechnik, Mechatronik und Leistungsdichte zu einem wirkungsvollen Ganzen“, so Poguntke.
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